AfD beklagt „Böller-Anschlag“

Ratssitzung im Rathaus Hattingen (Foto: Holger Grosz)
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Hattingen – Unter dem Punkt „Anfragen und Anregungen“ in der Stadtverordnetenversammlung vom 16. Juli 2026 berichtet der AfD-Verordnete Stephan Thomas von einem „Böller-Anschlag“ auf den Briefkasten seines Wohnhauses. Über diesen Vorfall unterrichtet am nächsten Tag (17. Juli 2026) ebenfalls eine Pressemitteilung der AfD.

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Demnach wurde der Briefkasten mit einem Feuerwerkskörper gesprengt. Die geschah nach Angaben der Partei am Sonntag, den 12. Juli gegen 18 Uhr. Bemerkt wurde der Schaden durch Stephan Thomas in der Nacht zu Montag. Er brachte die Sache zur Anzeige. Da ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann, übernahm der Staatsschutz die Ermittlungen.

Auf RuhrkanalNEWS-Nachfrage bestätigt der zuständige Staatsschutz in Hagen den Eingang der Anzeige. Nach ersten Ermittlungen wurde die Einwurfklappe des persönlichen Briefkastens von Stephan Thomas beschädigt. Im Inneren befanden sich Rußanhaftungen und Reste des explodierten Feuerwerkskörpers. Die Ermittelnden befragen und suchen Zeugen, außerdem werten sie Spuren aus, um Hinweise auf mögliche Täter:innen und das Motiv zu erhalten. Ein Bekennerschreiben liegt den Behörden nicht vor.

In der Ratssitzung verurteilte Bürgermeisterin Melanie Witte-Lonsing (SPD) den Vorgang. Sie bekräftigte in der Sitzung die klare Ablehnung von Gewalt „gegen Politikerinnen und Politiker jedweder Couleur“ und sprach dabei ausdrücklich „für das gesamte Haus“.

Hier geht es zum RuhrkanalNEWS Kommentar.

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1 Kommentar zu "AfD beklagt „Böller-Anschlag“"

  1. Ein solcher Angriff ist in jedem Fall zu verurteilen. Sollte sich der Verdacht einer politischen Motivation bestätigen, wäre das ein besorgniserregender Angriff auf unsere demokratische Kultur in Hattingen. Bis zum Abschluss der Ermittlungen bleibt die Frage des Motivs jedoch offen.

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