Hattingen – Anlässlich des 30. Todestages von Dr. Heinrich Eversberg legten Vertreter des Heimatvereins Hattingen/Ruhr ein Blumengebinde an seinem Grab auf dem evangelischen Friedhof nieder. Damit gedachten sie des langjährigen Vereinsvorsitzenden und Kreisheimatpflegers und würdigten seine Verdienste um die Denkmalpflege und Heimatarbeit in Hattingen.
Dr. Heinrich Eversberg prägte über Jahrzehnte die Denkmalpflege und Heimatarbeit in Hattingen. Seinem beharrlichen Einsatz ist es maßgeblich zu verdanken, dass zahlreiche bedeutende Zeugnisse der Stadtgeschichte erhalten werden konnten. Dazu zählen unter anderem die Isenburg, der historische Kirchplatz, der Turm der Johanniskirche, Teile der Hattinger Stadtmauer sowie zahlreiche Fachwerkhäuser in der Altstadt.
Für seine Verdienste wurde Eversberg mit dem Ehrenring der Stadt Hattingen, dem Bundesverdienstkreuz am Bande sowie dem CDU-Kulturpreis ausgezeichnet.
„Er engagierte sich nicht, um ins Rampenlicht gestellt zu werden. Ihm ging es allein um den Erhalt historischer Werte in unserer Stadt“, betont Lars Friedrich, Vorsitzender des Heimatvereins Hattingen/Ruhr und Ortsheimatpfleger für Hattingen-Mitte.
Auch drei Jahrzehnte nach seinem Tod seien die Spuren seines Wirkens im Stadtbild sichtbar. Viele der heute als selbstverständlich wahrgenommenen historischen Bauwerke und Orte verdanken ihren Erhalt dem Engagement Eversbergs und seiner Überzeugung, dass Geschichte ein unverzichtbarer Teil der Identität einer Stadt ist.


























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