Hattingen – Rund 64 junge Menschen aus den Gemeinden der katholischen Pfarrei St. Peter und Paul. Hattingen, sind am Samstag und Sonntag, 20. und 21. Juni 2026, gefirmt worden. Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck spendete am Samstag rund 40 Jugendlichen das Sakrament der Firmung im „Dom“ St. Mauritius in Niederwenigern. Die weiteren Firmandinnen und Firmanden wurden am Sonntag von Weihbischof Ludger Schepers in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Hattingen-Mitte gefirmt.
Bischof Overbeck scherzte bei seiner Begrüßung – anspielend auf die aktuellen Temperaturen vor der Kirchentür: „Eine Wirkung des Heiligen Geistes ist ja immer, dass er uns erfrischt.“ In seiner Predigt sprach Overbeck über die digitalen Medien, Social Media und künstliche Intelligenz, die das Leben aller – auch seines – bestimme. Diese Welt sei „so groß und faszinierend“, aber auf der anderen Seite so voller Informationen, dass man oft nicht mehr wisse, was wahr sei.

Firmandinnen und Firmanden mit Weihbischof Ludger Schepers am Pastor-Schoppmeier-Haus. (Foto: Holger Grosz)
„Wenn ich euch firme, erbitte ich euch Gottes Geist, damit ihr befähigt werdet zu sehen, was wahr ist (…) und was ihr besser aussortiert“, richtete er sich an die Firmandinnen und Firmanden. „Ich erbitte für euch, dass ihr auf Dauer Menschen bleibt (…) bei so viel Hass, Krieg und Zerstörung.“ Die Gefahr sei groß, die Menschlichkeit zu vergessen. Er erklärte, wie wichtig es sei, „auch im Kleinen menschlich zu sein“. Und er betonte: „So geht Glaube.“
Musikalisch begleitet wurde die Messe am Samstag stimmungsvoll vom ökumenischen Gospelchor „Part of Paradise“ unter der Leitung von Christian Venjakob mit Melodien wie „Jesus Christ, you are my life“, „Jesus promised he‘ll take care of me“ und „Father“ sowie der Band „Subbeat“ u.a. mit „Highest“ und „Praise the Lord“. Auch am Sonntag gestaltete der Gospelchor die Messe musikalisch.
Vorbereitung mit Gottesdiensten, Workshops und Engagement bei Projekten und Events
Die Jugendlichen haben sich auch in diesem Jahr im Rahmen eines sogenannten Basiskurses intensiv mit grundlegenden Glaubensthemen auseinandergesetzt. In frei wählbaren Workshops bekamen sie praktische Einblicke in den Gemeindealltag, etwa durch das Mitwirken in der Kleiderkammer der Gemeindecaritas, beim Projekt „Mahl-Zeit“ oder bei Festen in den Gemeinden. Und selbstverständlich haben sie miteinander verschiedene Gottesdienste gefeiert.


























An einem solchen Tag in kurzer Hose zu erscheinen, geht gar nicht! Ein Hinweis der Verantwortlichen wäre notwendig gewesen.