44. NOSTALGISCHER WEIHNACHTSMARKT ERÖFFNET

Der "Singende Weihnachtsbaum" (Foto: Holger Grosz)

Georg Hartmann, Alfred Schulte-Stade und BM Dirk Glaser schalten traditionell die Weihnachtsbeleuchtung an (Foto: Holger Grosz)

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Hattingen– Als die Kinder der Grundschule Oberwinzerfeld ihre Weihnachtslieder anstimmen, merkt niemand mehr, welcher Ärger und Stress hinter den Organisatoren liegt. Denn auf den letzten Metern droht das Projekt „Singender Weihnachtsbaum“ zu scheitern. Und das nicht deshalb, weil Mitarbeitern des Rathauses, trotz Genehmigung durch die Stadt, auf einmal auffällt, dass der Weihnachtsbaum vier Etagen hat. Die oberste wird bei der Generalprobe kurzerhand stillgelegt. (RuhrkanalNEWS berichtete) Daran hat sich auch nichts mehr geändert.

Am Tag der Weihnachtsmarkt-Eröffnung (27. November 2018) machen Mitarbeiter des Rathauses plötzlich neue bürokratische (man könnte auch sagen absurde) Auflagen. So soll vor jedem Auftritt die Helfer links und rechts jeder Ebene des singenden Weihnachtsbaums mit Name und genauem Standplatz auf den Bühnen erfasst werden. Beauftragte des Veranstalters sollen zusätzlich auf jeder freigegebenen Ebene aufpassen, dass auch jeder dort steht, wie es angemeldet ist. Das ist der Moment in dem Alfred Schulte-Stade, Initiator und Veranstalter des Nostalgischen Weihnachtsmarktes, wirklich sauer wird. Zum einen droht er der Stadt rechtliche Konsequenzen an, zum anderen sucht er den direkten Kontakt zum Bürgermeister. Welche genaue Lösung letztendlich gefunden wird, wird nicht bekannt gegeben. Aber die zwischenzeitlich angedrohte Absage der Eröffnungsfeier ist vom Tisch.

Alfred Schulte-Stade, Bürgermeister Dirk Glaser (parteilos) und Georg Hartmann (Stadtmarketingverein) drücken gemeinsam den Schalter für die Weihnachtsbeleuchtung und geben so den Startschuss für den 44. Nostalgischen Weihnachtsmarkt am Kirchplatz. Und der gelingt mit den Chören der Grundschule und der Music Factory hervorragend.

Kirchplatz und gesamte Innenstadt gemeinsam

Der Kirchplatz ist wieder voller Menschen, die sich freuen, dass die Vorweihnachtszeit in Hattingen jetzt auch offiziell beginnt. Viele traditionelle Verkaufsbuden mit den gewohnten Produkten stehen hier ebenso, wie Buden aus denen Dinge verkauft werden, die es noch nie gab. „Diese Mischung aus bewährtem und innovativem erwarten unsere Besucher“, sagt Alfred Schulte-Stade, bevor er die jedes Jahr betone Philosophie seines Weihnachtsmarktes wiederholt: „Wir wollen keinen Rummel, wir wollen einen besinnlichen Markt.“

Dass pünktlich zu Eröffnung auch das Wetter mitspielt und mit herbstlichen Temperaturen aufwartet, erfreut alle Beteiligten und Besucher. So schmeckt der erstmals angebotene Bio-Glühwein gleich viel besser. Nach dem warmen Dezember im vergangenen Jahr dürfte das die Händler optimistisch stimmen. „Denn wir sollten nicht vergessen, dass die gesamte Innenstadt einen Weihnachtsmarkt bietet“, so  Georg Hartmann. Auch wenn er weiß, dass viele Besucher aus den Nachbarstädten wegen des Nostalgischen Weihnachtsmarktes kommen, ruft er dazu auf, sich auch die übrigen Stände und Attraktionen anzusehen. „Es lohnt sich.“

Chöre die sich und ihre Lieder gerne auf dem singenden Weihnachtsbaum präsentieren möchten, können sich noch bewerben. Genauere Infos gibt es hier: Klick

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