3,1 MILLIONEN FÜR HATTINGEN

Hattingen- Bürgermeister und Baudezernent schlagen das zweite Kapitel des Gesetzes zur Umsetzung des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes NRW auf. Hört sich langweilig an – ist es aber nicht. Durch das neue Gesetz, das Ende vergangenen Jahres verabschiedet wurde, erhält die Stadt Fördermittel in Höhe von 3,1 Millionen Euro. Das Geld steht für Investitionen im Bereich Schulinfrastruktur zur Verfügung. Der Bescheid der Bezirksregierung Arnsberg über die Fördersumme ist jetzt per Post eingegangen. Bürgermeister Dirk Glaser freut sich, dass in Hattingen weiter in Bildung investiert werden kann.

„Förderfähig sind unter anderem Investitionen für Sanierung, Umbau, Erweiterung und eventuell auch der Ersatzbau von Schulgebäuden“, erklärt Baudezernent Jens Hendrix. „Vor diesem Hintergrund hat die Bauverwaltung eine Liste von Baumaßnahmen aufgestellt, welche die Kriterien erfüllen. Mit einem Teil der Maßnahmen wurden die politischen Gremien bereits befasst. Mit den ersten Bauarbeiten möchten wir bereits im Frühjahr beginnen und bitten den Bauausschuss in der nächsten Sitzung im Februar unseren vorgeschlagenen Maßnahmen zuzustimmen“, so Jens Hendrix.

Vorgesehen ist danach zum Beispiel: Die Erneuerung der Technik im Schwimmbad Holthausen (310.000 €), ein neues Dach an der Sporthalle Bismarckstraße (120.000 €), der Neubau eines Pavillons für die Betreuung an der Weiltorgrundschule (175.000 €), für den Brandschutz am Gymnasium Waldstraße (240.000 €), ein Ersatzbau für den Offenen Ganztag an der Grundschule Holthausen (250.000 €).

„In Hattingen wird die maximale Förderung für die Sanierung und Modernisierung der Schulen eingeplant und beantragt“, betont Dirk Glaser. In Hattingen werden aus dem Programm Gute Schule 2020 insgesamt rund fünf Millionen Euro abgerufen und aus dem Kommunaleninvestitionsförderungsgesetz Kapitel I und II über 6 Millionen Euro für Schulen, Kitas und Verwaltungsgebäude.

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