ZUSAMMENARBEIT BESCHLOSSEN: BOCHUM BUCHT FÜR HATTINGEN

Hattingens Bürgermeister Dirk Glaser und Sebastian Kopietz bei der Vertragsunterzeichnung (Foto: André Grabowski/Stadt Bochum)

Hattingen/Bochum -Die Stadt Bochum und die Stadt Hattingen haben am Dienstag, 19. Juni, auf dem Gebiet der Entgelt- und Besoldungsabrechnung eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung geschlossen. Künftig soll demnach die Entgeltbuchhaltung der Stadtverwaltung Bochum für die rund 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Hattingen die Personalabrechnung abwickeln. Die Kosten übernimmt die Stadt Hattingen.

Vertreter beider Städte nach der Vertragsunterzeichnung (Foto: André Grabowski/Stadt Bochum)

Bochums Stadtdirektor Sebastian Kopietz stellt fest: „Die Verwaltungskultur verändert sich. Immer mehr Kommunen suchen aus guten Gründen die Zusammenarbeit.“ In der Entgelt- und Besoldungsabrechnung ist die Stadt Bochum demnach fachlich gut aufgestellt. Es sei daher naheliegend, diese Expertise anderen kommunalen Partnern als Dienstleistung anzubieten und so die Kooperation zwischen den Nachbarstädten zu vertiefen, so die beiden Unterzeichner.

Für Hattingens Bürgermeister Dirk Glaser ist klar: „Interkommunale Zusammenarbeit macht Sinn, denn so können Qualitätssicherung und -steigerung gewährleistet werden.“ Auch für Dirk Glaser ist die Bochum-Hattinger Kooperation kein Einzelfall. „Wir schauen gern nach weiteren geeigneten Feldern, die sich für eine städteübergreifende Kooperation anbieten.“

Zu den Leistungen, die die Bochumer Verwaltung für die Stadt Hattingen anbietet, zählen unter anderem die Lohnbuchhaltung, die Bearbeitung der Krankenunterlagen und das Meldungswesen. Die Übermittlung der Daten erfolgt dabei über das sichere Kommunikationsnetz des Bundes (NdB-Verbindungsnetz). Für die zusätzlichen Aufgaben hat die Stadtverwaltung Bochum eine neue Stelle geschaffen. Die Bezirksregierung Arnsberg muss der Vereinbarung noch zustimmen.

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