„ILVA“ – EISEREN SPUREN IN DER TOSKANA

Hattingen – Die Toskana ist die Wiege der europäischen Eisen- und Stahlproduktion. Über 3000 Jahre wurde hier „Ilva“ (etruskisch für „Eisen“) hergestellt. Seit den 1960er Jahren befindet sich die Region im Umbruch. 2015 und 2017 haben zwei deutsche Fotografinnen und drei italienische Fotografen Stätten dieses Strukturwandels dokumentiert. Ihre Aufnahmen zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vom 17. Juni bis 9. September in seinem Industriemuseum Henrichshütte Hattingen. Die Spannbreite der Motive reicht von ästhetischen Details über die dokumentarische Totale bis hin zu Menschen an ihrem Arbeitsplatz.

Bei der Eröffnung der Ausstellung vergangenen Sonntag begrüßte Monika Schnieders-Pförtzsch, stellvertretende Vorsitzende der LWL-Landschaftsversammlung, die Gäste. Nach einem Grußwort von Bürgermeister Dirk Glaser gab Sabine Korth, Fotografin und Kuratorin der Ausstellung, eine Einführung in diese bemerkenswerte Schau.

Heute kämpfen etwa 2.000 Frauen und Männer in Pombino um ihre Arbeitsplätze. „Nach 3.000 Jahren scheint sich die Eisenzeit auch in der Toskana ihrem Ende zuzuneigen. Aber auch hier gibt es Ansätze in den Bereichen Kommunikation, Kultur und Tourismus, die Wege zu einem erfolgreichen Strukturwandel aufzeigen“, so Museumsleiter Robert Laube.

Ausführliche Informationen zur Ausstellung und zur Geschichte der Region sowie alle gezeigten Werken unter
http://www.lwl.org/industriemuseum/standorte/henrichshuette-hattingen/sonderausstellung

Ilva. Eiserne Spuren in der Toskana
17.6. bis 9.9.2018
LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
Geöffnet Di-So 10-18 Uhr
http://www.lwl-industriemuseum.de

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