ZENTRALER OMNIBUSBAHNHOF NIEDERSPROCKHÖVEL

Hier eine mögliche Variante der Umgestaltung des Busbahnhofes am bisherigen Standort mit 5 Bussteigen. (Plan: MWM - Foto: Höffken)

Sprockhövel – Was bedeutet das „Steinbeet“ hinter dem derzeit leerstehenden Kiosk am Busbahnhof, fragen sich viele Bürgerinnen und Bürger. Es ist kein neues Kunstwerk, sondern eine Bemusterung für die neuen Pflasterflächen des zukünftigen Busbahnhofes in Niedersprockhövel.

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„Derzeit werden die Planungen für den barrierefreien Umbau des Zentralen Omnibusbahnhofes Niedersprockhövel Kirche konkretisiert und eine Auswahl für die zu verwendenden Oberflächenmaterialien getroffen“, teilt die Stadtverwaltung mit.

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Denkmalschutz hatte in seiner Sitzung am 4. März 2024 die Verwaltung beauftragt, einen Arbeitskreis für die Materialauswahl der Pflasterflächen am Busbahnhof in Niedersprockhövel einzuberufen. Die Sitzung des Arbeitskreises fand am 08. April 2024 mit Vertreter:innen der Fraktionen statt.

Es wurden Musterflächen mit Pflastersteinen verschiedener Hersteller vor dem Rathaus ausgelegt und gemeinsam begutachtet. Dabei fiel das Votum für einen bestimmten Stein einstimmig aus.

Abstimmungsbedarf gab es noch hinsichtlich der Art der Kantengestaltung der Pflastersteine, die deutliche Auswirkungen auf die Optik der gesamten Pflasterfläche hat (eher historische oder geradlinige Optik).

Neugestaltung Busbahnhof: Einige Steinmuster wurden zur Betrachtung ausgelegt. (Foto: Höffken)

Muster vor Ort ausgelegt

Es wurde vereinbart, dass der favorisierte Stein in verschiedenen Kantenausführungen (bruchraue und glatte Kanten) in einer größeren Musterfläche vor Ort im Bereich des Busbahnhofes noch einmal bemustert werden sollte. Zur Verdeutlichung des künftigen Gesamtbildes sollen hierbei auch z.B. Bestandteile eines Blindenleitsystems, welches im Zuge des barrierefreien Umbaues vorzusehen ist, in die Musterflächen aufgenommen werden.

Auch soll so der Übergang zum Bestandspflaster deutlich werden. Eine entsprechende Musterfläche wird hinter dem derzeit leerstehenden Kiosk am Busbahnhof noch bis zum 03. Juni 2024 ausliegen.

Anschließend soll in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Denkmalschutz am 03. Juni eine Entscheidung für eine Gestaltungslinie getroffen werden.

3 Kommentare zu "ZENTRALER OMNIBUSBAHNHOF NIEDERSPROCKHÖVEL"

  1. Gregor P. | 27. Mai 2024 um 10:55 |

    Heißt das, dass sich auf die Sanierung des bisherigen Busbahnhofs geeinigt wurde?
    Ist der geplante Neubau am Freibad also keine Option mehr? Wenn das so sein sollte, halte ich das für den absolut falschen Weg.

  2. Henrike | 27. Mai 2024 um 11:19 |

    Grüne und CDU haben mit der Entscheidung gegen einen Neubau an der Bochumer Straße, Sprockövel auf Jahrzehnte geschädigt.
    Das Ergebnis einer Abwägung zwischen den Standorten war für jeden objektiven Bürger eindeutig erkennbar NICHT die Sanierung.
    Es scheint, als hätten wieder einmal Senioren und Seniorinnen diese absurde Entscheidung herbeigeführt. Wär ja nicht das erste Mal.

    Ich sehe schwarz für Sprockövel wenn sich das nicht bald mal ändert…

  3. Volker Hagen | 1. Juni 2024 um 10:40 |

    Hallo Gregor P. warst du 1 Jahr im Urlaub, dass du die Entscheidung nicht mitbekommen hast?
    Soviel zu interessierte Bürger.
    Glückwunsch Sprockhövel, dass ihr die Attraktivität des Freibades erhalten habt. Vielleicht schauen einige Bürger mal vorbei und stellen fest, dass Bewegung dem Geist und Körper gut tut.

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