WEG MIT DEM TUNNELBLICK

Stadtarchivar Thomas Weiß und Azubi Marlene Klutzny. (Foto: Dr. Anja Pielorz)

Hattingen- Die Hattingerin Marlene Klutzny (21) steckt im zweiten Ausbildungsjahr zur FAMI – der Fachangestellten für Medien und Informationsdienste mit Schwerpunkt Archiv. Sie wird im Hattinger Stadtarchiv von Hattingens Archivar Thomas Weiß für die Stadt Sprockhövel ausgebildet – es sei daran erinnert, dass das Sprockhöveler Stadtarchiv in das Hattinger Archivgebäude umgezogen ist. Durch ein Stipendium der Mercator Stiftung erhielt sie jetzt die Gelegenheit, einen Blick über den Tellerrand zu werfen und sich etwas von Europa anzusehen.

Für Erststudis, Azubis und Abiturienten ist diese Tour gedacht. Die meet! – Mercator Europa Tour ermöglicht einen vollfinanzierten dreiwöchigen Aufenthalt in Europa: Wer erste internationale Schritte gehen möchte, ist hier gut aufgehoben.

„Für viele Berufe sind Auslandserfahrung und Fremdsprachenkenntnisse heute eine Voraussetzung. Sie bieten später aber nicht nur einen Vorteil auf dem Arbeitsmarkt. Der Blick über den Tellerrand kann helfen, eigene Stärken neu kennenzulernen und wichtige Erfahrungen für den weiteren Lebensweg zu sammeln“, sagt Marlene Klutzny. Sie selbst hat nach einer Vorbereitungswoche in Haus Friede in Bredenscheid drei Städte näher kennenlernen dürfen – Budapest, Wien und Berlin. „Es standen viele Treffen mit Institutionen vor Ort auf dem Programm und natürlich mit den Menschen, die dort leben. Wir haben über Politik diskutiert und in Wien habe ich ein Praktikum im Institut für die Wissenschaft vom Menschen“ gemacht. Man trifft unfassbar viele Menschen und Kulturen – und lebt einfach den europäischen Gedanken. Wir waren mit rund zwanzig Leuten unterwegs und ich fand es toll“, erzählt sie.

Die Horizonterweiterung bestätigt ihr auch der Stadtarchivar. „Es ist wichtig, sich auch mal international zu orientieren und Menschen aus anderen Ländern und Kulturkreisen kennenzulernen. Dafür ist das eine tolle Möglichkeit, die übrigens noch ganz neu ist. Marlene gehörte zum zweiten Jahrgang, die diese Möglichkeit nutzen konnte.“ Mit im Boot saß auch die Stadt Sprockhövel, die dem dreiwöchigen Projekt der Auszubildenden zustimmen musste.

Infos zur Bewerbung für 2020: www.meet-europa.de

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