VIELE EINSÄTZE FÜR FEUERWEHR, POLIZEI UND RETTUNGSDIENST

Ein Verkehrsunfall mit drei Verletzten auf der Schwelmer Straße. (Foto: Feuerwehr Sprockhövel)

Hattingen / Sprockhövel – Auch dieses Wochenende bescherte den Kräften von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten zahlreiche Einsätze. In Sprockhövel ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall mit drei Verletzten.

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Wie die Feuerwehr Sprockhövel mitteilte, ereignete sich der Unfall am Samstag, (14. Januar 2023) gegen 12 Uhr auf der Schwelmer Straße. Im Kreuzungsbereich mit dem Zubringer zum Autobahnkreuz Wuppertal-Nord gab es einen Unfall zwischen einem Elektrofahrzeug sowie einem Kleinwagen.

Rotlicht missachtet

Die Polizei informierte in ihrer Pressemitteilung zu dem Unfall, dass nach bisherigen Erkenntnissen ein 24 -jähriger Wuppertaler das Rotlicht einer Lichtzeichenanlage missachtete und mit überhöhter Geschwindigkeit in den Einmündungsbereich des Zubringers zum Autobahnkreuz Wuppertal Nord und der Schwelmer Straße fuhr. Im Einmündungsbereich kollidierte der VW UP des 24-Jährigen mit einem vorfahrtberechtigten VW ID, der auf der Schwelmer Straße in Fahrtrichtung Schwelm fuhr.

In diesem Pkw befanden sich ein 71 -jähriger Sprockhöveler und eine 67 -jährige Sprockhövelerin. Durch die Kollision wurden die Fahrzeuge so schwer beschädigt, dass die zwei Personen des VW ID in ihrem Pkw eingeklemmt wurden. Der 24 -Jährige Wuppertaler musste vor Ort reanimiert werden. Aufgrund der Schwere der Verletzung wurde ein Rettungshubschrauber nachgefordert, der den Verletzten in eine Klinik der Maximalversorgung nach Bochum flog.

Zusammen mit der Feuerwehr Schwelm, die aufgrund der örtlichen Lage ebenfalls alarmiert worden war, wurde eine technische Rettung der eingeschlossenen bzw. eingeklemmten Person durchgeführt. Im Anschluss wurden beide Personen mit Rettungswagen in Kliniken nach Witten und Wuppertal transportiert.

An einem VW Tiguan eines 55 -jährigen Wetteraners entstand vermutlich durch herumfliegende Trümmerteile ein Sachschaden am Fahrzeug, der Fahrer selbst blieb unverletzt. Es entstand insgesamt ein Sachschaden in Höhe von 52.500 Euro.

Weitere wetterbedingte Einsätze in Sprockhövel

Des Weiteren kam es am Wochenende noch zu mehreren wetterbedingten Einsätzen aufgrund der Sturm- und Starkregenereignisse. An der Schultenbuschstraße war am Freitagmorgen die Fahrbahn überspült. Grund dafür war ein mit Unrat verstopfter Bachdurchlauf an einer Brücke. Die Feuerwehr senkte den Wasserpegel mit Tauchpumpen und entfernte erreichbare Hindernisse.

Über die beiden Einsätze zur Reduzierung von aufgestautem Wasser an der Eickerstraße berichtete ruhrkanalNEWS bereits.

Am Samstagnachmittag versperrte ein umgestürzter Baum die Fahrbahn der Straße „Frielinghausen“. Der Baum wurde mit einer Motorsäge zerkleinert und die Straße geräumt.

Am Sonntagnachmittag wurde der Feuerwehr ein Gefahrenast am Waldweg gemeldet. Dieser sowie ein weiterer wurden durch die Feuerwehr unter Zuhilfenahme der Drehleiter entfernt.

Drei Einsätze in zwei Stunden für die Hattinger Feuerwehr

Wie Feuerwehr-Pressesprecher Jens Herkströter am Sonntag (15. Januar 2023) mitteilte, rückte die Hattinger Feuerwehr am gestrigen Samstag (14. Januar 2023) innerhalb von zwei Stunden zu drei Einsätzen aus.

In Welper wurde um 19.02 Uhr eine hilflose Person hinter einer verschlossenen Tür gemeldet. Da sich die Tür nicht einfach zerstörungsfrei öffnen ließ, brachten die Einsatzkräfte eine tragbare Leiter in Stellung. Über ein auf Kipp stehendes Fenster wollten sich die Retter Zugang zur Wohnung verschaffen. Dies war aber nicht mehr erforderlich, da die Person wohlauf war und die Tür dann eigenständig öffnete.

Das Gebäude wurde bei Einsatzende belüftet. (Foto: Feuerwehr Hattingen- Jens Herkströter)

Noch während der Rückbauarbeiten ging um 19.14 Uhr die Meldung über einen ausgelösten Heimrauchmelder in der Welperstraße ein. Parallel zu den hauptamtlichen Kräften wurde auch der Löschzug Nord alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich in der fünften Etage eines Hochhauses.

Da vor der Wohnungstür Brandgeruch wahrnehmbar war und niemand öffnete, mussten sich die Einsatzkräfte gewaltsam Zugang zur Wohnung verschaffen. Unter schwerem Atemschutz ging ein Trupp in die Wohnung vor. Personen waren zum Glück nicht in den Räumlichkeiten.

In der Küche waren Gegenstände in Brand geraten und sorgten für die Rauchentwicklung. Die Überreste wurden vom Herd entfernt und in der Spüle abgelöscht. Abschließend belüfteten die Einsatzkräfte das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter.

Nur 50 Minuten nach dem Einsatzende rückten die hauptamtlichen Kräfte zur Nierenhofer Straße Richtung Velbert aus. Dort lagen zwei entwurzelte Bäume auf der Fahrbahn. Die Bäume wurden mit Motorsägen zerkleinert und bei Seite geräumt.

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