Hattingen/Essen – Nach dem versuchten Tötungsdelikt in Hattingen-Niederwenigern (RuhrkanalNEWS berichtete) ist der Tatverdächtige einem Haftrichter vorgeführt worden. Der Mann sitzt nun wegen versuchten Totschlags in Untersuchungshaft. Bei dem Opfer handelt es sich um den eigenen Bruder des Tatverdächtigen.
Wie Polizei Hagen und Staatsanwaltschaft Essen berichten, war ein 61 Jahre alter Mann am Montagnachmittag (31. August 2026) gegen 15:20 Uhr vor einem Wohnhaus an der Breddestraße in Hattingen-Niederwenigern lebensbedrohlich verletzt aufgefunden worden. Rettungskräfte versorgten ihn zunächst vor Ort, anschließend wurde er mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Aufgrund der Tatumstände richtete die Polizei Hagen umgehend eine Mordkommission ein.
Haftbefehl wegen versuchten Totschlags
Am Dienstag (01. September 2026) wurde der 54-jährige Tatverdächtige einem Haftrichter beim Amtsgericht Essen vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen den Mann wegen versuchten Totschlags. Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler soll der 54-Jährige bei der Tat eine Axt eingesetzt haben.
Besonders bestürzend: Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um den Bruder des 61-jährigen Opfers.
Opfer weiterhin in Lebensgefahr
Der 61-Jährige befindet sich nach wie vor in einer Spezialklinik und schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Zu den genauen Hintergründen und dem Tatablauf machten die Behörden bislang keine weiteren Angaben.


























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