Hattingen – Ein Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr Hattingen und Rettungsdienst hat am Montagnachmittag (31. August 2026) die Breddestraße in Hattingen-Niederwenigern in Beschlag genommen. Grund war ein 61-jähriger Mann der im Vorgarten eines Hauses blutüberströmt aufgefunden wurde. Der Rettungshubschrauber Christoph 8 landete kurz darauf und brachte den Verletzten in die Bochumer Spezialklinik Bergmannsheil.
Spaziergänger entdeckt den Verletzten
Der Einsatz begann gegen 15.30 Uhr, als ein Spaziergänger die Person im Vorgarten liegend entdeckte und die Rettungskräfte alarmierte. Nach ersten Erkenntnissen befand sich ein Gegenstand im Kopf des Mannes, der einer Axt ähnelte. Die alarmierten Kräfte fanden vor Ort eine dramatische Lage vor: fünf Streifenwagen, mehrere Fahrzeuge der Feuerwehr Hattingen sowie Rettungsdienst und der Rettungshubschrauber Christoph 8 rückten aus.
„no comment“ Filmbeitrag (ruhrkanalNEWS)
Feuerwehr unterstützt bei Erstversorgung
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hattingen halfen den Rettungsdienstlern beim Umlagern des Verletzten und bei der Erstversorgung, bevor dieser in den Hubschrauber verladen wurde. Auf die Frage, wie viele Kräfte im Einsatz waren, musste ein Feuerwehrsprecher der Wache erst kurz überlegen: „Das sind, glaube ich, 16. Alle von der Hauptwache und die First-Responder-Einheit des Löschzuges Niederwenigern.“
Polizei: „Wir stehen ganz am Anfang unserer Ermittlungen“
Über die Hintergründe der Tat herrscht bislang völlige Unklarheit. Ein Einsatzleiter der Polizei sprach von einer Lage, die man derzeit nicht einordnen könne: „Die Hintergründe sind völlig unklar.“ Auch der Sprecher der Polizei betonte die frühe Ermittlungsphase: „Wir stehen ganz am Anfang unserer Ermittlungen.“
Zur möglichen Tatwaffe äußerte sich der Polizeisprecher auf Nachfrage vorsichtig: „Möglicherweise gibt es ja Hinweise darauf, dass ein Gegenstand benutzt wurde. Eine Axt, wie ich gehört habe. Wir haben aber jetzt noch keine Täterhinweise.“
Auch zu einem möglichen Motiv gibt es bislang nichts Konkretes
Für einen Nachbarschaftsstreit oder einen Angriff auf offener Straße hat die Polizei keine konkreten Hinweise oder Zeugen.
Großeinsatz in der Breddestraße (Fotostrecke: RuhrkanalNEWS)
„Wir sprechen hier von Lebensgefahr“
Zum Zustand des Verletzten wollte sich der Polizeisprecher nicht auf eine genaue medizinische Einschätzung festlegen, machte aber deutlich, wie ernst die Lage ist: „Das kann ich nicht einschätzen, aber schwer genug, dass er mit einem Hubschrauber weggeflogen ist. Also ich denke, wir sprechen hier von Lebensgefahr.“
Auch zur genauen Personalstärke der Polizei vor Ort konnte er zum Zeitpunkt der Befragung noch keine feste Zahl nennen: „Das kann ich noch nicht sagen, weil wir wahrscheinlich im Aufbau sind. Das steigt minütlich.“
Mordkommission eingesetzt
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, eine Mordkommission wurde eingesetzt. Zeugen, die Hinweise zum Geschehen an der Breddestraße geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.


























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