VANDALISMUS IM GETHMANNSCHEN GARTEN

Die zerstörte Trockenmauer im Gethmannschen Garten (Foto: Stadt Hattingen)

Hattingen- Die neue Trockenmauer im Gethmannschen Garten sollte eigentlich bald einen Lebensraum für Reptilien und Kleinstlebewesen bieten. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde die gerade neu errichtete Mauer aber durch Vandalismus zerstört. „So ein Ärger! Wir sind hierdurch gezwungen, den Weg oberhalb des Spielplatzes zu den steinernen Tischen und den Platz an den steinernen Tischen komplett zu sperren, damit so etwas nicht noch einmal passiert“, erklärt Solveig Holste, Leiterin des Fachbereiches Stadtbetriebe und Tiefbau der Stadt Hattingen.

Nicht nur die neu errichtete Trockenmauer am Hang zu den steinernen Tischen wurde Opfer von Vandalen. Auch die oberhalb der Mauer entstandene Rasenfläche muss noch einmal neu überarbeitet werden, da die Täter bei ihrer Zerstörungsaktion auch auf die neue Einsaat keine Rücksicht genommen haben. „Es sind Schäden zwischen 500 und 1000 Euro entstanden“, heißt es von der Firma Stefan Karger Garten- und Landschaftsbau, die die Arbeiten im Gethmannschen Garten ausführt. Auch ein Teil von dem Geländer am Schneckengang wurde mit Gewalt aus der Verankerung gerissen und an die Seite der Trockenmauer gestellt.

Die zerstörte Trockenmauer im Gethmannschen Garten (Foto: Stadt Hattingen)

Der Gethmannsche Garten wird momentan mithilfe von Fördergeldern umgestaltet und die historischen Formen des Gartendenkmals sollen dabei wieder erlebbar gemacht werden. Eine wichtige Rolle spielt bei dieser Umgestaltung auch der Naturschutz. Über den Naturschutz war es möglich Fördergelder für die landschaftsgärtnerischen Arbeiten zu erhalten. Zum Einsatz kommen Mittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) .

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