SPD-FRAKTION KRITISIERT NACHBESETZUNG DER GLEICHSTELLUNGSBEAUFTRAGTEN

Achim Paas, SPD (Foto: RuhrkanalNEWS)

Hattingen- Die Stadt hat die vakante Stelle der Gleichstellungsbeauftragten neu besetzt. Diese war seit einigen Monaten kommissarisch geleitet worden. Die SPD-Fraktion freut sich, dass die Nachbesetzung gelungen ist. 

„Ein schlechtes Bild gibt jedoch das Verhalten des Bürgermeisters ab. Anstatt die Politik über die Besetzung zu informieren, erfahren wir von solchen Personalentscheidungen aus der Presse. Das widerspricht einer vertrauensvollen Zusammenarbeit.“, so der SPD Fraktionschef Achim Paas.

Die Gleichstellungsbeauftragte sei laut SPD eine Schlüsselstelle in der Verwaltung. Mit vielen Rechten ausgestattet gehört sie dem Stadtvorstand an und sitzt in diversen Ausschüssen und im Rat.

Außerdem bemängelt die SPD die Darstellung der Stelle durch den Bürgermeister. Es erwecke den Eindruck, dass die Stelle um das Thema Diversität erweitert wurde. Dies gehörte jedoch schon immer zum Aufgabenbereich der Gleichstellung. Im vergangenen Jahr hatte die SPD einen Antrag eingebracht, dass dieses Aufgabenfeld zukünftig stärker bearbeitet werden soll. Die Vorgängerin in der Stelle der Gleichstellungsbeauftragten habe sich, statt mit Diversität, mit fachfremden Themen, wie den Stadtteilkonferenzen, auseinandergesetzt, so die SPD-Fraktion.

Die SPD fürchtet einen Eingriff der Aufsichtsbehörden wegen des Vorgehens des Bürgermeisters und fordert eine zeitnahe Richtigstellung in der Öffentlichkeit, sowie umfassende Informationen über die Nachbesetzung. 

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