Hattingen – RuhrkanalNEWS gönnt sich Verstärkung – und zwar eine, die man nicht sieht, aber garantiert merkt. Ab Mai 2026 spukt auf unseren Seiten regelmäßig ein neuer Kolumnist herum: „Schorsch auffem Kirchplatz“.
Schorsch ist so etwas wie der inoffizielle Beobachter des Hattinger Alltags. Einer, der immer schon vorher weiß, wo es klemmt, hakt oder einfach nur herrlich schiefläuft. Ob große Politik im Kleinen, ambitionierte Baustellen mit offenem Ende oder die ewige Suche nach dem letzten freien Parkplatz – Schorsch schaut hin, denkt weiter und sagt, was sich andere höchstens leise murmeln.
Die Namensgebung ist dabei weniger das Ergebnis einer durchoptimierten Markenstrategie als vielmehr ein Griff ins lokalhistorische Regal: „Schorsch“ – im besten Ruhrpott-Sound – lehnt sich an den heiligen Georg an, den Drachentöter und Schutzpatron der St.-Georgs-Kirche. Und auch wenn heute keine feuerspeienden Ungeheuer mehr durch Hattingen ziehen – an kleineren Alltagsdrachen mangelt es bekanntlich nicht.
Der Kirchplatz als Namensbestandteil kommt ebenfalls nicht von ungefähr: Hier wurde schon immer geguckt, geredet, bewertet – und gelegentlich auch mit hochgezogener Augenbraue kommentiert. Genau dieses Prinzip bringt Schorsch nun ins Digitale. Unsichtbar, aber selten sprachlos.
Ab Mai meldet sich „Schorsch auffem Kirchplatz“ unter „Nebenbei bemerkt…“ wöchentlich zu Wort. Mal bissig, mal trocken, aber immer mit einem gewissen Hang zur unbequemen Wahrheit – ganz so, wie man es sich von einem echten Hattinger Geist vorstellt.















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