Rehkitzrettung in Hattingen läuft auf Hochtouren

Rehkitzrettung Hattingen und Hegering Hattingen leisten erneut wertvolle Arbeit für den Wildtierschutz (Foto: Maik-Timo Wolters)
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Hattingen/Velbert – Für rund 50 Ehrenamtliche beginnt mit dem Frühjahr die intensivste Zeit des Jahres: Die Rehkitzrettung Hattingen und der Hegering Hattingen sind derzeit nahezu täglich im Einsatz, um junge Wildtiere vor dem Mähtod zu bewahren. Dabei reicht ihr Einsatzgebiet längst über Hattingen hinaus – auch in umliegenden Städten wie Velbert werden sie regelmäßig alarmiert.

ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Im Fokus steht vor allem der Schutz von Rehkitzen, aber auch Junghasen und Bodenbrüter sind betroffen. Ihr natürlicher Schutzmechanismus wird ihnen dabei zum Verhängnis: Statt zu fliehen, verharren die Tiere regungslos im hohen Gras – und sind für moderne Mähmaschinen praktisch unsichtbar.

Rehkitzrettung Hattingen und Hegering Hattingen leisten erneut wertvolle Arbeit für den Wildtierschutz (Foto: Maik-Timo Wolters)

Ehrenamtliche im Dauereinsatz für den Wildtierschutz

Seit 2021 ist die Rehkitzrettung Hattingen aktiv, seit 2024 unterstützt der Hegering Hattingen die Arbeit. Gemeinsam haben die Beteiligten ein eingespieltes System aufgebaut: In den frühen Morgenstunden werden Wiesen mithilfe von Drohnen und Wärmebildkameras abgesucht, um versteckte Tiere rechtzeitig zu entdecken und in Sicherheit zu bringen.

Fotos: Maik-Thiemo Wolters

Doch die Einsätze beschränken sich längst nicht mehr nur auf die Mahd. Immer häufiger werden die Helfer auch zu vermeintlich „verlassenen“ Rehkitzen gerufen. Hier warnen die Verantwortlichen eindringlich vor falschem Verhalten: „In den meisten Fällen ist die Mutter in der Nähe. Wer ein Rehkitz findet, sollte es auf keinen Fall anfassen oder mitnehmen“, heißt es von den Beteiligten. Stattdessen gilt: Abstand halten und den Fundort ruhig verlassen. Nur bei tatsächlichen Verletzungen sollten Polizei oder Jagdbehörde eingeschaltet werden.

Rehkitzrettung Hattingen und Hegering Hattingen leisten erneut wertvolle Arbeit für den Wildtierschutz (Foto: Maik-Timo Wolters)

Wie problematisch menschliche Eingriffe sein können, zeigte kürzlich ein Einsatz in Velbert. Dort hatten Spaziergänger zwei Rehkitze aus einer Wiese genommen, um Fotos zu machen. Die Tiere mussten anschließend unter großem Aufwand gesichert werden. Solche Situationen bedeuten enormen Stress – und können im schlimmsten Fall tödlich enden.

Auch ein weiterer Trend bereitet den Helfern Sorgen: Immer häufiger müssen sie zu verletzten Wildtieren ausrücken, etwa nach Hundebissen oder durch freilaufende Hunde. Viele dieser Einsätze wären vermeidbar. „Wildtiere sind keine Kuscheltiere. Wer helfen will, lässt sie in Ruhe“, betonen die Ehrenamtlichen.

Die Saison läuft voraussichtlich noch bis Ende Juli. Bis dahin heißt es für die Helfer weiterhin: früh aufstehen, Drohnen starten und Leben retten. Gleichzeitig richten die Vereine einen klaren Appell an die Bevölkerung: Rücksicht, Aufmerksamkeit und Abstand sind der beste Schutz für die heimische Tierwelt.

WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG

Kommentar hinterlassen zu "Rehkitzrettung in Hattingen läuft auf Hochtouren"

Vielen Dank für die Registrierung bei ruhrkanalNEWS . Der erste Kommentar auf unserer Seite muss freigeschaltet werden. Wir bitten um Verständnis. Das ruhrkanalNEWS-Team