PROJEKTMORGEN BEI DEN TIEREN IN DER PAASMÜHLE

Falknerin Rebecca (re.) schilderte den Jugendlichen das frühere Schicksal des Uhus, der seit Jahren in der Paasmühle gepflegt wird. (Foto: Höffken)

Hattingen – Am heutigen Montag (19. Juni 2023) waren die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6 d des Gymnasiums Waldstraße mit ihren Lehrern zu Gast in der Paasmühle. Bei sommerlichen Temperaturen hatten sie die Busfahrt von Hattingen nach Sprockhövel und den Fußmarsch bis zur Paasmühle gutgelaunt gemeistert.

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Auch der Pfau „Lothar“ zeigte sich von seiner besten Seite. (Foto: Höffken)

Der heutige Projektmorgen kurz vor Beginn der Sommerferien findet im Rahmen des Projektes „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) statt“, erklärten die Lehrkräfte Stefanie Kösters und Martin Steinberg ruhrkanalNEWS.

Falknerin Rebecca führte die 12-jährigen Schülerinnen und Schüler über das weitläufige Gelände der Paasmühle und erläuterte die Artenvielfalt der dort betreuten Tiere und ihre Besonderheiten.

In den gut gesicherten Volieren befinden sich zahlreiche Tiere, die nach ihrer Gesundung wieder ausgewildert werden. (Foto: Höffken)

Die Jungen und Mädchen waren beeindruckt, manche erkundigten sich spontan, ob sie ein Praktikum bei der Paasmühle ableisten könnten, andere hätten manche Tiere gerne mit in die Schule oder mit nach Hause genommen. Sodom, einer der Kolkraben, flog aufgeregt durch sein Gehege, als die 28 Jugendlichen über das Gelände geführt wurden.

Der Esel ertrug die Zuneigung der Jugendlichen mit Gelassenheit. (Foto: Höffken)

Marki und Sushi, die beiden Ziegen sowie das Pony und der Esel ertrugen die enorme Zuneigung der Schülerinnen und Schüler mit Bravour. Lothar, der Pfau, zeigte sein ausgebreitetes Federkleid von der schönsten Seite und Graureiher Rüdiger war auch gut gelaunt.

Mia, Alina und Veronica (v.li.) hatten die Ziege ins Herz geschlossen. (Foto: Höffken)

Falknerin Rebecca erklärte den Schülerinnen und Schülern dann das teils nicht erfreuliche Schicksal der Wanderfalken, Steinkäuze, Waldkäuze, Ente, Gänse, Schwäne, Turmfalken und der Eisvögel, bevor sie zur Paasmühle gelangten um hier wieder gesund gepflegt zu werden.

Auf dem weitläufigen Gelände gab es viel zu entdecken. (Foto: Höffken)

Pflege zahlreicher Greif- und Wasservögel

Das ganze Jahr über werden in der Wildvogelstation Paasmühle Hunderte von Tieren, insbesondere Greifvögel, gepflegt und betreut.  

In der Sonne ein idyllisches Bild an einem der Gewässer an der Paasmühle. (Archiv-Foto: Höffken)

Und es soll nicht unerwähnt bleiben, dass es regelmäßig behinderten und sterbenden Menschen vom „Chef“ Thorsten Kestner ermöglicht wird, ihrem letzten Wunsche entsprechend einmal Kontakt mit den Greifvögeln in der Paasmühle aufzunehmen und dort einige schöne Stunden zu verbringen.

„Am liebsten sehen wir natürlich unsere Greifvögel von hinten, wenn sie nach unserer erfolgreichen Behandlung wieder alleine wegfliegen können“, sagte Thorsten Kestner auch heute zum Abschied bei unserem Besuch der Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums anlässlich ihres Projekttages.