POLITIKWISSENSCHAFTLERIN INES GERKE-WEIPERT ZUR NIEDRIGEN WAHLBETEILIGUNG AN STICHWAHLEN

Politikwissenschaftlerin Ines Gerke-Weipert zur BM-Wahl in Hattingen (Foto: RuhrkanalNEWS)

Hattingen- Sonntag (27. September 2020) dürfen in Hattingen alle Wahlberechtigten endgültig darüber entscheiden, wer in den kommenden Jahren die Stadtverwaltung leitet. In vielen anderen Städten steht das bereits seit fast zwei Wochen fest. Dort hat in ersten Wahlgang der jeweilige Kandidat, die jeweilige Kandidatin die nötige absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen bekommen.

Ist seit Jahren die Beteiligung schon im ersten Durchgang der Kommunalwahlen ziemlich niedrig, sinkt diese in der zwei Wochen später durchgeführten Stichwahl noch weiter. Für die Politikwissenschaftlerin Ines Gerke-Weipert ist das einerseits verständlich, andererseits sehr bedauerlich. „Gerade auf kommunaler Ebene haben alle Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Wahlentscheidung ganz direkten Einfluss auf ihre Lebensumstände. Aber natürlich kann ich auch nachvollziehen, dass Menschen frustriert sind, wenn ihr Wunschkandidat oder -kandidatin nicht mehr im Rennen sind“, sagt die Referentin der Akademie Biggesee. Hoffnung macht Gerke-Weipert allerdings die ungewöhnlich hohe Zahl an Briefwählern. Wer für den zweiten Wahlgang automatisch wieder die Wahlunterlagen zugeschickt bekommt, schickt den Stimmzettel meistens auch mit einem Kreuz wieder zurück. Das könnte die Wahlbeteiligung in Corona-Zeiten in die Höhe treiben.

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