OMIKRON DEUTLICH AUF VORMARSCH – INZIDENZ 182

Beatmungsplatz auf Intensivstation (Symbolbild: RuhrkanalNEWS)

Ennepe-Ruhr-Kreis- Im Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es 21.860 bestätigte Corona-Fälle (Stand: Dienstag, 4. Januar). Die Zahl der Infektionen ist innerhalb der letzten 72 Stunden um 134 gestiegen.

1.583 Kreisbewohner sind aktuell infiziert, 204 von ihnen sind von der Omikron-Variante betroffen. Aufgrund der starken Ausbreitung der Omikron-Variante führen die Labore nicht mehr nach jedem variantenspezifischen PCR-Tests eine Ganzgenomsequenzierung durch. Die Ganzgenomsequenzierung dient hauptsächlich der epidemiologischen Forschung, für das Gesundheitsamt und Verhaltensvorgaben sind aber bereits die Ergebnisse der variantenspezifischen PCR-Tests ausschlaggebend.

Aktuell liegt die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner, bei 182,0.

In den Krankenhäusern im Kreisgebiet sind derzeit 28 Patienten mit einer Corona-Infektion in stationärer Behandlung, 8 Personen werden intensivmedizinisch betreut, 4 beatmet.

Das Land setzt bei seiner Lagebeurteilung neben der Sieben-Tage-Inzidenz auf zwei weitere Indikatoren. Dies sind die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz und die Belegung der Intensivbetten mit Corona-Patienten. Diese Werte werden nur landesweit erhoben.

Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz, also die Zahl der neuen Krankenhauseinweisungen von Corona-Patienten in den vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner, liegt in Nordrhein-Westfalen bei 2,53 (Vortag 2,61). Landesweit sind 11,04 Prozent (Vortag 11,26) aller betreibbaren Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt.

Die aktuell 1.583 Erkrankten wohnen in Breckerfeld (47/mit Omikron-Variante 5), Ennepetal (170/11), Gevelsberg (138/15), Hattingen (251/35), Herdecke (118/19), Schwelm (205/34), Sprockhövel (107/27), Wetter (133/17) und Witten (414/41). 19.861 Menschen gelten als genesen.

Nach Altersgruppen verteilen sich die aktuell Infizierten wie folgt: bis 12 Jahre (321), 12 bis 17 Jahre (128), 18 bis 25 Jahre (170), 26 bis 35 Jahre (228), 36 bis 49 Jahre (305), 50 bis 65 Jahre (269), 66 bis 80 Jahre (85) und älter als 80 Jahre (77).

Die 19.861 Gesundeten kommen aus Breckerfeld (572), Ennepetal (1.997), Gevelsberg (2.030), Hattingen (3.237), Herdecke (1.233), Schwelm (2.105), Sprockhövel (1.270), Wetter (1.561) und Witten (5.856).

Insgesamt gab es seit Pandemiebeginn im Ennepe-Ruhr-Kreis 416 Todesfälle durch Corona. Die Gesamtzahl setzt sich wie folgt zusammen: Breckerfeld (11), Ennepetal (27), Gevelsberg (30), Hattingen (80), Herdecke (43), Schwelm (48), Sprockhövel (24), Wetter (15) und Witten (138).

In der Pflegeeinrichtung Evangelisches Feierabendhaus in Schwelm ist die Zahl der positiv Getesteten um 1 auf 34 gestiegen, 29 von ihnen sind von der Omikron-Variante betroffen. Infiziert sind 23 Bewohner (davon 20 mit Omikron) sowie 11 Personen aus der Belegschaft (davon 9 mit Omikron). Am Mittwoch findet eine weitere Einrichtungsdiagnostik statt.

Liste der betroffenen Einrichtungen

Pflegeheime / Service-Wohnen

Ennepetal
Haus Elisabeth

Schwelm
Evangelisches Feierabendhaus

Wetter
Bodelschwingh-Haus, Tagespflege Volmarstein

Witten
AWO Seniorenzentrum Kreisstraße, Belia Seniorenresidenz, St.Josef Haus

Impfangebot

Am Montag hat das Impfteam des Ennepe-Ruhr-Kreises insgesamt 487 Impfungen verabreicht. Aufteilung: 19 Erstimpfungen, 85 Zweitimpfungen, 383 Drittimpfungen. 80 Impflinge waren zwischen 12 und 18 Jahren alt.

321 Impfungen entfallen auf die stationäre Impfstelle in Ennepetal (13 / 48 / 260). Rund 46 Prozent der Impfungen – 148 Stück – erhielten Bürgerinnen und Bürger zwischen 12 und 39 Jahren.

An der stationären Impfstelle in Gevelsberg haben sich 52 Personen ihren Piks gegen Corona abgeholt (11 / 41 / 52).

Der Impfbus hat am Montag an der Wittener Tafel Halt gemacht. Dort haben sich 114 Bürgerinnen und Bürger impfen lassen (6 / 26 / 82).

(Stand: Dienstag, 4. Januar)

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