NEUES SCHULJAHR – DIE SCHULEN LÜFTEN

Gesamtschule Hattingen (Foto: Strohdiek)

Hattingen- Zum neuen Schuljahr sind die Schulen nach Angaben der Stadt mit ausreichend Luftfiltergeräten und CO2-Ampeln ausgerüstet. Nachdem sich in den vergangenen Tagen immer wieder Eltern und Großeltern Hattinger Schülerinnen und Schüler an die Redaktion wandten um herauszubekommen, wie die Ausstattung aktuell ist, stellte RuhrkanalNEWS eine Anfrage an die Stadt.

Demnach gibt es in den Hattinger Schulen 25 Luftfiltergeräte. Diese werden in den Klassenräumen eingesetzt, die nur schwer zu belüften sind. Klassenräume die gar nicht zu belüften sind, gibt es nicht, bzw. sie werden nicht genutzt. Wieviele derartige Räume es an den Hattinger Schulen gibt, ist bei der Stadtverwaltung nicht erfasst. Die Luftfiltergeräte wurden bereits im vergangenen Jahr angeschafft. Im Vorfeld konnten die Schulen ihren Bedarf anmelden und wurden dementsprechend ausgestattet. Luftfilter- bzw. -reinigungsgeräte entfernen unter anderem Aerosole aus der Luft über die Corona-Viren verbreitet werden können. Außerdem sind sie gut für Allergiker, denn die Apparate können auch Pollen zuverlässig aus der Raumluft entfernen.

Bei den CO2-Ampeln sieht die Situation etwas besser aus. Immerhin 80 Räume wurden mit einem derartigen Messgerät ausgestattet. Auch hier hatten die Schulen ihren Bedarf an die Stadt gemeldet, die dann die CO2-Ampeln zentral beschaffte. Die CO2-Ampeln geben hinweise darauf, wie die Luftqualität in einem Raum ist. Danach können sich Lehrende und Lernende richten um rechtzeitig Fenster und Türen zu öffnen. Unbeantwortet bleibt weiterhin, ob es zumutbar ist, auch im Winter, bei Minustemperaturen, zu lernen, wenn ständig Fenster offenstehen.

Insgesamt fallen die Lüftungsfragen unter den Punkt „schulinterne bzw. schulorganisatorische Abläufe“. Das bedeutet, dass die Stadt als Schulträger darauf keinen Einfluss hat und auch nicht abfragt, wie die einzelnen Schulen bei den Fragen verfahren.

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