NACHT DER INDUSTRIEKULTUR

Hattingen/Ruhrgebiet – Viele tausend Menschen besuchen in der „Nacht der Industriekultur“ die zahlreichen Industriedenkmale des Ruhrgebietes. Sie legen am Freitagabend eine „Extraschicht“ ein. Auch die Hattinger Henrichshütte ist Bestandteil der ereignisreichen Kunstnacht, die vor 15 Jahren zum ersten mal Besucher lockte und heute aus dem Jahreskalender nicht mehr wegzudenken ist.

rkextraNachdem in Hattingen die „Extraschicht“ 2014 buchstäblich ins Wasser gefallen war, ist in diesem Jahr das Wetter gnädiger. Die meiste Zeit ist es wenigstens trocken, wenn auch nicht sommerlich warm. Unter dem Motto „Hier spielt die Musik“ entführen das Klavier-Festival Ruhr und die Folkwang Universität in die Klangwelten der „JazzLine“. Auf der Kabarett-Bühne werden  Comedy und Chansons präsentiert und unter dem  Hochofen „swingt“ der Lindy Hop-Schnupperkurs. Nach Mitternacht spielen Alphörner zum Feuerwerk-Finale. Und pünktlich zum Höhepunkt der Hattinger „Nacht der Industriekultur“ setzt auch der Regen ein. Doch die, die jetzt noch da sind, lassen sich davon nicht beeindrucken und schauen das Feuerwerk bis zum Ende. Danach leert sich das LWL Industriemueseum allerdings schlagartig. Nur wenige Musikfreunde genießen noch die Zugabe der Alphornbläser von „Alpcologne“.

Ruhrkanal-Special: Das Höhenfeuerwerk in Echtzeit:

Web Design BangladeshBangladesh Online Market