„MONTAGSTROMMLER“ WEGEN VOLKSVERHETZUNG VERURTEILT

"Montagstrommler" mit Lautsprecherwagen (Foto: RuhrkanalNEWS)

Hattingen/Hagen/Stuttgart- Michael S. aus Hagen, unter anderem Betreiber einer mobilen Diskothek und freiberuflicher DJ, ist ein Mitglied der Gruppe der Anmelder der sogenannten „Montagsmärsche“ in Hattingen. (RuhrkanalNEWS berichtete) Er wurde gestern (17. Mai 2024) vom Amtsgericht Stuttgart zu 60 Tagessätzen zu je 10 Euro wegen Volksverhetzung verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte 90 Tagessätze gefordert, die Verteidigung Freispruch. Da Michael S. noch Antrag auf Revision stellen kann, ist das Urteil noch nicht rechtskräftig. Der Verteidiger hat angekündigt, dass Michael S. in Berufung gehen will. In dem Fall muss sich das Landgericht Stuttgart mit der Strafsache beschäftigen.

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Das Amtsgericht Stuttgart sah es als erwiesen an, dass der Angeklagten am 21. November 2022 in Stuttgart ein Plakat verbreitet hat, dessen Inhalt einen Vergleich der Corona-Impfstoffe mit Zyklon-B zog. Das stellt nach Ansicht des Gerichts eine Verharmlosung von Verbrechen dar, die unter der Diktatur der Nationalsozialisten begangen wurden. Das Plakat war demnach geeignet, den öffentlichen Frieden zu stören.

4 Kommentare zu "„MONTAGSTROMMLER“ WEGEN VOLKSVERHETZUNG VERURTEILT"

  1. Thomas Klein | 19. Mai 2024 um 11:24 |

    Eine sehr milde Strafe für den Unsinn, den er verbreitet. Wer sind eigentlich die anderen Anmelder der Montagsmärsche?

  2. Disse Helmut | 19. Mai 2024 um 14:29 |

    Mann sollte die idioten aus den Stadtteilen jagen nur muss die Polizei weggucken

    Bitte keine Aufrufe zu Gewalt oder anderen Straftaten. (FS)

  3. Der Observer | 28. Mai 2024 um 8:15 |

    In der Tat ist das Plakat Kappes und dümmlich! Aber viel schlimmer finde ich das Plakat der MLPD, die Israel Völkermord unterstellt und in unserer Stadt hängt! Das regt wohl niemanden auf und das ist einfach nur schlimm!!! Der Hass auf Juden und Israel wird bei uns oftmals beschönigt, nicht gesehen oder nicht bestraft!!!
    Auf der anderen Seite wird das Gegröhle von jungen Leuten zum Anlass genommen deutschlandweit in hysterisches Entsetzen zu verfallen, obwohl doch gerade hier im Ruhrgebiet das Gefühl von Heimat zusehends verloren geht, wenn man in die Innenstädte von Essen, Duisburg oder Mühlheim fährt! Da hat man als Deutscher eben häufiger das Gefühl nicht in Deutschland, sondern in einer arabisch-türkischen Enklave zu flanieren! Anstatt offen über diverse Probleme und Lösungen zu reden wird geurteilt und gleich wieder die Nazikeule geschwungen. Bei Massenvergewaltigungen versucht man die Täter zu resozialisieren und zu vestehen. Bei dem doofen Gegröhle werden sofort Entlassungen, Ächtung uns soziale Ausgrenzung ins Feld geführt und die Frage nach dem Warum wird nicht gestellt. So löst man keine Probleme!!!

  4. RuhrkanalNEWS berichtet: „Michael S. aus Hagen, unter anderem Betreiber einer mobilen Diskothek, ist ein Mitglied der Gruppe der Anmelder der sogenannten „Montagsmärsche“ in Hattingen. Er wurde am 17. Mai 2024 vom Amtsgericht Stuttgart zu 60 Tagessätzen zu je 10 Euro wegen Volksverhetzung verurteilt.“ Der für Hattingen zuständige Justizapparat jedoch handelt irgendwie anders. Die WAZ schreibt: „Bisher keine Rückmeldung von der Staatsanwaltschaft hat die Stadt Hattingen zur Anzeige wegen des Vorwurfs der Nazi-Parolen erhalten.“

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