„MODE MIT STEEL“ AUF DER HENRICHSHÜTTE

Die Mode von „Grubenhelden“ ist vom Ruhrgebiet inspiriert (Foto: Grubenhelden)

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Nachhaltiges Design aus dem Ruhrgebiet

Hattingen- Unter dem Motto „Mode mit Steel“ präsentieren Designeri:nnen aus dem Ruhrgebiet am Freitag (17.9.) ab 20 Uhr auf der Henrichshütte Hattingen ihre Herbst-Winter-Kollektionen. Nach der knapp zweistündigen Show im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben die Gäste Gelegenheit, die schicken Stücke in die Hand zu nehmen und auch anzuprobieren. Tickets zum Preis von 10 Euro gibt es im Vorverkauf online unter: https://shop.ticketpay.de/0L1Q0J66. Ein 3G-Nachweis (genesen, geimpft oder getestet) ist mitzubringen.

Susa Flor aus Bochum setzt bei ihrer Mode auf Nachhaltigkeit und gutes Design. Foto: Susa Flor

Das Ruhrgebiet war immer mehr als Kohle und Stahl. Es blickt auf eine lange Textil- und Modegeschichte zurück. „Viele junge Labels arbeiten auch heute noch zwischen Duisburg und Dortmund“, erläutert Susa Flor, freiberufliche Designerin aus Bochum. Ihr ist wichtig, dass sie Design verkauft – nicht Nachhaltigkeit, die eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Wie bei ihrer Kollektion „Susa Flor Ecological Design“ zeichnen sich auch die anderen acht an „Mode mit Steel“ beteiligten Labels dadurch aus, nachhaltiges und umweltverträgliches Design an die Frau und den Mann zu bringen.

Mode und Industriekultur – passt das zusammen? „Ohne das Ruhrgebiet, ohne den Bergbau würden wir nicht da sein, wo wir heute sind“, heißt es bei den „Grubenhelden“, dem Label aus Gladbeck, das bereits sehr früh alte Arbeitskleidung vom Pütt in neue Mode verwandelt hat. Aus alt mach neu ist auch die Devise von JotJot aus Mülheim, die recycelte Jeansstoffe von einer Bochumer Künstlerin bemalen lässt. „Invidu“ kommt aus Düsseldorf, arbeitet aber im Revier. Das Label will „Farbe auf die Straße bringen“. Róka Fair Clothing aus Duisburg konzentriert sich auf fair produzierte Bio-Mode. „Beron“ kombiniert in Bochum moderne Schnitte, hochwertig Materialien und perfektionistische Handarbeit. Dekonstruktive, individuelle und minimalistische Kollektionen entwirft „AT-elier“ in Duisburg. Neben Kleidung sind auch Accessoires zu sehen, so die Brillen-Kollektion von „Frau Feller“, die komplett in Bochum gefertigt wird, sowie Taschen von „Applebeach“ aus Dortmund-Aplerbeck, die aus PinaTex hergestellt werden. Das sind Blätter, die bei der Ananas-Ernte als Reststoff anfallen. 

LWL-Museumsleiter Robert Laube freut sich auf das kreative Potential, das bei „Mode mit Steel“ zu sehen sein wird: „Das wird eine bunte, von Lebensfreude geprägte Show in einer nicht unkomplizierten Zeit.“

Die Tiemeyer-Gruppe, die die Veranstaltung sponsert, informiert am Abend über E-Mobilität. Einlass ist ab 19 Uhr. Weitere Informationen unter Tel. 02324 9247-149.

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