KI sorgt für Herausforderungen: Bildungsträger wollen Wirtschaft fit machen

Die "agentur mark" ist in der Wippermann-Passage in Hagen (Foto: Strohdiek)
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Ennepe-Ruhr-Kreis/Hagen/Märkischer Kreis- Wie kann die Bildungslandschaft in der Märkischen Region noch transparenter, vernetzter und zukunftsfähiger werden? Mit dieser Frage beschäftigten sich Vertreterinnen und Vertreter von rund 50 Bildungsträgern bei einer gemeinsamen Veranstaltung in den Räumen der agentur mark in Hagen. Eingeladen waren auch die Arbeitsagenturen Iserlohn und Hagen sowie die Jobcenter Hagen, Iserlohn und Ennepe-Ruhr-Kreis.

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Die Bildungsträger sehen die Arbeitswelt vor tiefgreifenden Veränderungen stehen. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, der anhaltende Fachkräftemangel bei gleichzeitig bestehender Arbeitslosigkeit, globale Handelsauseinandersetzungen und hohe Energiepreise stellen Unternehmen in der Region vor große Herausforderungen. Umso wichtiger seien gut qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

50 Bildungsträger wollen gemeinsam ihre Stärken ausspielen

„Unsere Bildungslandschaft ist vielfältig und verfügt über einen großen Erfahrungsschatz. Das ist eine echte Stärke unserer Region“, so der Tenor der Veranstaltung. Gleichzeitig sei es nicht immer einfach, einen Überblick darüber zu behalten, welche Bildungsangebote vorhanden sind, wo Bedarfe bestehen und an welchen Stellen noch Lücken geschlossen werden müssen.

Genau hier setzte der Austausch der rund 50 Bildungsträger an. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Akteure ihre Zusammenarbeit untereinander sowie mit den Arbeitsagenturen und Jobcentern weiterentwickeln können und unterschiedliche Ansätze diskutiert: mehr Sichtbarkeit und Transparenz über bestehende Angebote, kürzere Kommunikationswege und eine stärkere gemeinsame Entwicklung von Angeboten. Wo möglich, könnte eine engere Zusammenarbeit zudem dazu beitragen, Entwicklungsaufwände und Kosten zu reduzieren.

Damit es nicht bei einem einmaligen Treffen bleibt, sollen die Kontakte vertieft werden. Auf Dauer sollen die Kontakte zwischen den Bildungsträgern ausgebaut werden. Es geht dabei darum, die jeweiligen Stärken zu erkennen und auszubauen. Am Ende wollen die Beteiligten Ansprechpartner sein, wenn es darum geht, zeitgemäße Angebote zu machen, die Unternehmen und ihre Beschäftigten unterstützen, um auf oft drastische und schnelle Veränderungen zu reagieren.

Weitere Mitglieder für das Netzwerk sind willkommen

„Heute wurden die Eckpunkte einer vertieften Kooperation besprochen, die in einer Kooperationsvereinbarung gefasst werden. Dann gilt es, diese weiter mit Leben zu füllen für die Menschen und Unternehmen in der Region“, sagte Kirsten Kling, Geschäftsführerin der agentur mark. „Bildungsträger aus der Region, die heute nicht dabei waren, sind eingeladen, sich zu beteiligen und können sich gerne mit uns in Verbindung setzen.“

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