JUSOS FORDERN UNTERSTÜTZUNG FÜR JUNGE MENSCHEN

Martha Sonström (JUSO) (Foto: JUSO EN)

Ennepe-Ruhr-Kreis- Insbesondere nach, aber auch bereits vor Corona ist ein Wandel auf dem Arbeitsmarkt zu spüren. Dazu äußert sich die DGB Jugend NRW in einer Pressemitteilung. Die Gewerkschaftsjugend fordert konkrete Maßnahmen für einen arbeitnehmerfreundlichen und jugendfreundlichen Arbeitsmarkt. Diesen Forderungen schließen sich die Jusos im Ennepe-Ruhr-Kreis und der Bundestagskandidat Axel Echeverria (SPD) an.

„Um einen zukunftsfähigen und vor allem jugendfreundlichen Arbeitsmarkt zu schaffen muss es jetzt zu massiven Veränderungen kommen, denn auch vor Ort müssen wir der Jugendarbeitslosigkeit etwas entgegensetzten. Nur so kann der Arbeitsmarkt langfristig gerechter werden und die sozial-ökologische Transformation meistern“, so Martha Sonström, stellvertretende Vorsitzende der Kreisjusos. Forderungen der Jusos und DGB Jugend um diesen Wandel ermöglichen zu können sind beispielsweise eine umlagefinanzierte Ausbildungsplatzgarantie, sowie finanzierbarer Wohnraum für Studenten und Auszubildende.

Mit dieser Forderung knüpfen die Jusos im Ennepe-Ruhr-Kreis an Wahlkampfforderungen aus dem letzten Jahr an. „Bezahlbarer Wohnraum ist nicht nur in Großstädten, sondern auch hier im Ennepe-Ruhr-Kreis Mangelware“, erklärt Sonström weiter. Daher müsse man jetzt aktiv werden, sodass es hier nicht zu ähnlichen Problemen wie in anderen Großstädten kommt. Weitergehend fordern Jusos und die SPD in ihrem Bundestagswahlprogramm eine bundesweite Mietenbremse, die auch hier vor Ort Wirkung zeigen solle.

Axel Echeverria, der SPD-Bundestagskandidat für Witten, Hattingen, Wetter, Herdecke und Sprockhövel ergänzt: „Die Corona Pandemie darf nicht auf den Schultern der jungen Menschen ausgetragen werden. Daher muss es jetzt klare Maßnahmen geben, die sowohl den Arbeitsmarkt als auch die allgemeine Situation von jungen Menschen massiv verbessern.“ Nun sei es die Aufgabe der Politik, die Jüngeren zu unterstützen. „Jetzt müssen wir die jungen Menschen vorne anstellen“, führt Echeverria weitergehend aus.

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