HATTINGEN ZU FUSS ZIEHT BILANZ

Stadtführer Lars Friedrich in Aktion (Gästefoto)

Hattingen- Für das zurückliegende Jahr zieht Stadtführer Lars Friedrich (54) eine mehr als positive Bilanz: „Der Trend von 2021 hat sich 2022 weiterentwickelt.“ So nahmen im vergangenen Jahr 2.543 Gäste an „Hattingen zu Fuß“- Stadtführungen teil. „Ein Zuwachs von sage und schreibe 141 Prozent gegenüber 2021.“

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Tour-Preise bleiben im neuen Jahr konstant

Unterstützt von neun Honorarkräften konnte Friedrich von Januar bis Dezember 213 „Hattingen zu Fuß“- Stadtführungen anbieten – nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch, Niederländisch, Türkisch, Arabisch, Spanisch, Portugiesisch, Russisch und Ukrainisch. Für das neue Jahr stehen bereits jetzt schon 60 öffentliche Stadtführungen im Buchungskalender – darunter auch die monatlichen Runden mit dem Hauptmann der Stadtwache. Und noch eine gute Nachricht hat Lars Friedrich: „2023 bleiben die Ticketpreise bei allen öffentlichen Touren konstant: Erwachsene zahlen 10 Euro, Teilnehmende bis 12 Jahre 5 Euro.“ Gleiches gilt für die Gruppenangebote: auch hier steigen im neuen Jahr die Preise nicht!

Neue Stadtführung: „Kolonialismus in Hattingen“

2023 wird das Angebot buchbarer Themenführungen für Gruppen erneut erweitert: „Es gibt auf jeden Fall drei neue Führungen: ab April zu kolonialen Spuren in Hattingen und ab November zu Kriegs- und Kriegerdenkmälern im Stadtgebiet.“ Hinzu kommt ab Frühjahr die Stadtführung „Frieden, Freiheit, Demokratie“, die einen Bogen vom Westfälischen Frieden zur Frankfurter Nationalversammlung spannt. Lars Friedrich: „Der Frieden von Münster und Osnabrück jährt sich zum 375. Mal, und vor 175 Jahren trat in Frankfurt ein erstes, gesamtdeutsches Parlament zusammen. Sowohl der 30-jährige Krieg als auch die Nationalversammlung haben in Hattingen Spuren hinterlassen, die es lohnen, wiederentdeckt zu werden.“

Großer Dank an alle Altstadtbewohnenden

Im neuen Jahr will „Hattingen zu Fuß“ zudem einen Altstadt-Dialog anstoßen. Lars Friedrich: „213 Altstadtführungen heißt, 213 mal die gleichen Informationen am selben Ort zu erzählen. Wir müssen uns bei den Bewohnerinnen und Bewohnern der Fachwerkhäuser entlang der Tour bedanken, die 213 Mal unfreiwillig den Führungen lauschen mussten.“ Im Januar erhalten sie Post mit einer Einladung zu einer besonderen Stadtführung, denn: „Vielleicht möchten die Anwohnenden auch mal erfahren, was wir 50 oder 100 Meter weiter über die Nachbarhäuser erzählen. So kommen wir ins Gespräch und erfahren aus erster Hand, wir es sich heute in der Hattinger Altstadt lebt.“

1 Kommentar zu "HATTINGEN ZU FUSS ZIEHT BILANZ"

  1. Die Genderei treibt inzwischen immer verrücktere Blüten. Es gibt nun die Altstadtbewohnenden und die Anwohnenden. Demnächst gibts bestimmt auch noch die Mauernden (Maurer), Backenden (Bäcker) oder die Verkaufenden m/w/d !

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