GETREIDEFELD WIRD ZUM KARTOFFELACKER

Nach Weizen folgen nun Kartoffeln (Foto: RuhrkanalNEWS)

Hattingen – Die Nachfolge des Getreidefeldes vor dem Rathaus sollen 2019 ein Kartoffelacker und ein Blühstreifen antreten. So soll, nun unter städtischer Organisation, an das erfolgreiche Kunstprojekt „Getreidefeld 2018“ von Holger Vockert angeknüpft werden. Und wie 2018 vom Hattinger Künstler als pädagogischer Mehrwert mit ins Boot geholt, soll es auch diesmal mit Hattinger Kindertagesstätten umgesetzt werden. Allerdings entscheidet über die Teilnahme am neuen Projekt der Stadt unter Umständen das Los. Interessierte Kitas können sich ab sofort bewerben.

„Die Kinder können hier lernen, dass Nahrungsmittel, wie die Kartoffeln, nicht in der Fabrik gemacht werden, sondern das Produkt von Arbeit, fruchtbarem Boden und Wind und Wetter sind!“  ließ die Stadt verlauten, die gerne gemeinsam mit Holger Vockert dieses neue Kartoffelacker-Projekt durchführen möchte. Der Initiator des „Getreidefeld 2018“ sieht sich dabei aber eher in einer beratenden, als durchführenden Funktion.

Nach dem Weizen kommen nun Kartoffeln

Ein Kartoffelacker hat nach Meinung der Projektgruppe den Vorteil, dass Kartoffeln ohne aufwendige Bearbeitung direkt aus der Erde in die Küche wandern können. Kinder können also auch einfache Küchentechniken wie waschen, schälen, schneiden, kochen und braten lernen. Auch einfache Zusammenhänge zwischen Wetter, Pflege und Ernteergebnis lassen sich hier anschaulich lernen. Und der Blühstreifen, den die NABU-Ortsgruppe spendiert, wird weitere Lerneffekte und sinnliche Erlebnisse mit Blüten, Hummeln und Schmetterlingen bescheren.

„Wir gehen davon aus, dass die Arbeiten in diesem Jahr mit Hilfe der Kindertagesstätten erledigt werden können, denn für diese Gartenarbeit wollen wir kein landwirtschaftliches Gerät einsetzen. Die Ideen und die tatkräftige Mitarbeit von Kindern und Eltern sind also gefragt!“, betont Pressereferent Thomas Griesohn-Pflieger, der im Rathaus die Arbeiten koordiniert.

Auch wenn der Arbeitseinsatz der Kinder, Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel über den Erfolg des Projekts mitbestimmen wird, muss doch nicht alles von ehrenamtlichen Unterstützern erledigt werden. „Die Vorbereitung des Kartoffelfeldes und des Blühstreifens wird von Gartenbau-Profis erledigt werden. Aber vom Kartoffeln legen, gelegentlichem Hacken und sich kümmern, bis zur Ernte setzen wir auf die Arbeit der Kinder und ihrer Angehörigen!“

Sechs Kindertagesstätten können sich beteiligen. Sollten sich mehr als sechs melden, wird das Los entscheiden, welche Einrichtungen zum Zuge kommen. Meldungen der Kitas werden per Mail bis zum 13. Februar an presse@hattingen.de erbeten.

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