Hattingen – Ein Dachstuhlbrand im Stadtteil Rauendahl hat am frühen Donnerstagabend (28. Mai 2026) einen Großeinsatz der Hattinger Feuerwehr ausgelöst. Gegen Abend wurden die Einsatzkräfte in den Bereich Königsberger Straße / Wuppertaler Straße alarmiert, wo der Dachstuhl eines Anbaus bereits in voller Ausdehnung brannte.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der betroffene Gebäudeteil bereits im Vollbrand. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zum angrenzenden Wohnhaus bestand akute Gefahr, dass die Flammen auf das Hauptgebäude übergreifen könnten. Die Einsatzkräfte reagierten umgehend und bauten mit mehreren Strahlrohren eine sogenannte Riegelstellung auf. Ziel dieser Maßnahme war es, das Wohnhaus gezielt vor der Brandausbreitung zu schützen.

Feuerwehreinsatz im Rauhendahl (Foto: Feuerwehr Hattingen)
Dachstuhlbrand im Rauendahl
Parallel dazu gingen mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz in das Gebäude vor, da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch Personen im Inneren befanden. Glücklicherweise bestätigte sich diese Befürchtung nicht, sodass sich die Feuerwehr vollständig auf die Brandbekämpfung konzentrieren konnte.
Im weiteren Einsatzverlauf wurde der Dachstuhl des Anbaus über die Drehleiter geöffnet. Einsatzkräfte entfernten Dachpfannen, um gezielt an versteckte Glutnester zu gelangen und diese abzulöschen. Der massive Einsatz von Löschwasser sowie der koordinierte Kräfteeinsatz zeigten schnell Wirkung: Ein Übergreifen der Flammen auf das Hauptgebäude konnte erfolgreich verhindert werden.
Feuerwehreinsatz im Rauhendahl (Fotos: Kenan Bakir)


Um die erforderliche Wasserversorgung sicherzustellen, mussten große Mengen an Schlauchleitungen verlegt werden. Dies erforderte einen entsprechend hohen Personal- und Materialeinsatz, der durch die alarmierten Kräfte gewährleistet werden konnte.
Der Brand ist mittlerweile unter Kontrolle. Derzeit dauern die Nachlöscharbeiten an, um auch letzte Glutnester abzulöschen und ein erneutes Aufflammen zu verhindern. Die Feuerwehr Hattingen ist mit rund 60 Einsatzkräften vor Ort.
Zur Brandursache sowie zur Schadenshöhe liegen derzeit noch keine Angaben vor.


























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