CORONA: GESUNDHEITSAMT AN ZWÖLF SCHULEN IM EINSATZ

Seit Dienstag werden am Schwelmer Kreishaus wieder Tests auf Corona gemacht. Das Gesundheitsamt lädt Schüler und Lehrer ein, die im Zusammenhang mit einem Ausbruchsgeschehen an ihrer Schule abgestrichen werden (Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis)

Ennepe-Ruhr-Kreis- Tag 5 nach den Ferien und an zwölf Schulen im Ennepe-Ruhr-Kreis führte und führt das Corona Virus zu Aktivitäten des Gesundheitsamtes. Die Informationen zu jedem Fall zeigen, mit wie viel Arbeit jede einzelne Recherche verbunden ist und wie die Verantwortlichen im Schwelmer Kreishaus je nach Sachlage sehr unterschiedliche Entscheidungen treffen.

Neu hinzugekommen sind heute sechs Schulen aus Sprockhövel, Schwelm, Wetter, Herdecke und Gevelsberg. Sie ergänzen die Liste, auf der bereits sechs Schulen aus Hattingen, Sprockhövel und Witten standen.

Auch an der Grundschule Börgerbruch in Sprockhövel liegt für ein Kind ein positives Testergebnis vor. Konsequenz: Die betroffene Klasse sowie weitere Klassen der Jahrgangsstufe, die mit dem Kind in der Nachmittagsbetreuung waren, sind vorsorglich geschlossen worden und sollen am Mittwoch getestet werden.

An der Schwelmer Grundschule Ländchenweg wurde vorsorglich eine Klasse geschlossen. Sie wird von zwei Kindern einer Familie besucht, in der ein Mitglied positiv auf Corona getestet worden ist. Zwei weitere Kinder der Familie besuchen das Märkische Gymnasium. Da dort Mund-Nasen-Bedeckung getragen wird, wurde auf das Schließen von Klassen verzichtet.

Alle vier Kinder befinden sich in Quarantäne und wurden am heutigen Dienstag getestet. Wenn die Ergebnisse vorliegen, wird das Gesundheitsamt entscheiden, welche weiteren Schritte erforderlich sind. Für die Grundschule gilt: Sind die Ergebnisse negativ, kann die Klasse wieder geöffnet werden. Sind sie positiv, stehen Tests für alle Klassenmitglieder auf dem Programm.

Anders die Lage an der Grundschule Volmarstein in Wetter. Diese wird zwar auch von einem Kind mit einem Corona-Fall in der Familie besucht. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses wird die Klasse aber nicht geschlossen. Grund: Das positiv getestete Familienmitglied war frühestens ab Sonntag, 16. August, infektiös. Sollte sich das Kind daraufhin angesteckt haben, war es selbst beim Schulbesuch am Montag und Dienstag höchstwahrscheinlich noch nicht infektiös. Seit Dienstagmittag ist es als Kontaktperson in Quarantäne.

Am Friedrich-Harkort-Gymnasium in Herdecke gibt es zwei Geschwisterkinder in unterschiedlichen Klassen, die einen positiven Fall in der Familie haben. Weil auch hier im Unterricht Mund-Nasen-Schutz getragen wurde, müssen die Klassen zunächst nicht geschlossen werden. Die beiden Kinder sind in Quarantäne und werden getestet.

Für das Gevelsberger Gymnasium meldet das Gesundheitsamt eine positiv getestete Mitarbeiterin. Sie hatte keinerlei Kontakte zu Schülern. Als enge Kontaktperson konnte eine Lehrerin ermittelt werden. Sie ist nun in Quarantäne und wird getestet wird. Weitere Folgen hat dieser Fall für die Schule nicht.

Aus den bereits bekannten Schulen wurden heute Schüler der Grundschule Heggerfeld und der Realschule Grünstraße (beide Hattingen) sowie des Berufskollegs Witten und der Mathilde-Anneke-Schule (Sprockhövel) getestet. Für die weiterführenden Schulen hatte das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen ermittelt und abstreichen lassen. Aus der Grundschule war eine gesamte Klasse zum Test gebeten worden. Mit Blick auf die anstehenden Berufspraktika galt diese Vorgabe auch für Mathilde-Anneke-Schule.

Geschlossen sind die Akten an der Hüllbergschule in Witten sowie an der Wilhelm-Kraft-Gesamtschule des Ennepe-Ruhr-Kreises in Sprockhövel.

An Grund- wie an Gesamtschule gab es Kinder, die positive Fälle in der Familie haben. Die Tests bei den Kindern fielen alle negativ aus. Als enge Kontaktpersonen bleiben sie weiter in Quarantäne. Der Unterricht an ihre Klassen kann hingegen wieder aufgenommen werden oder in gewohnter Form weiterlaufen.

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