BÜGELEISENHAUS „NEU GESEHEN“

DISLIKE am Bügeleisenhaus (Foto: RuhrkanalNEWS)

Hattingen – Die schwarz-weiße Giebelfassade des Bügeleisenhauses ziert seit heute eine seltsam anmutende Gestalt. Der Hattinger Künstler Stephan Marienfeld hat das gelb-grün leuchtende DISLIKE am Morgen mit Hilfe des Dachdeckermeisterbetriebs Hans Christoph Berster montiert.

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Künstler Stephan Marienfeld bei der Montage des DISLIKE (Foto: RuhrkanalNEWS)

Künstler Stephan Marienfeld bei der Montage des DISLIKE (Foto: RuhrkanalNEWS)

Auf Nachfrage des Hattinger Heimatvereins fertigte Stephan Marienfeld das ungewöhnliche Kunstwerk (ein Unikat) an, welches ab heute die Blicke auf sich und das Bügeleisenhaus ziehen soll. Und diese Blicke sind ihm sicher, denn irgendwie scheint es nicht zu der Fachwerkfassade zu passen und von ihr weg zu wollen. Dies wird jedoch durch das Seil an der Installation verhindert, welches diese wie bei einem Indianerspiel an einen Marterpfahl gebunden, festhält. Ein Zustand, der dem Objekt nicht zu gefallen scheint – es „disliked“ ihn. „Kunst muss stören und ich finde, das tut sie hier“, sagt der Künstler über sein Werk. Er breche gern mit alten Traditionen und möchte den Betrachtern seiner Kunst neue Blickwinkel eröffnen und sie zum Nachdenken anregen.

Künstler und Kunstwerk am Bügeleisenhaus (Foto: RuhrkanalNEWS)

Künstler und Kunstwerk am Bügeleisenhaus (Foto: RuhrkanalNEWS)

Seit knapp drei Jahren fertigt Marienfeld seine DISLIKEs in verschiedenen Größen und Farben an, die von nationalen und internationalen Sammlungen und Museen in ihren Bestand aufgenommen wurden. Etwa 15 solcher Unikate hat der Künstler bereits in mehreren Ländern Europas ausgestellt, in diesem Jahr folgt eine weitere Installation in Palma auf Mallorca, kürzlich erreichte ihn sogar eine Anfrage aus den USA.

„Das DISLIKE wird eine Weile dort hängen bleiben, auch als eine Art Botschafter für die momentane Sonderausstellung Fachwerk.1611 im Bügeleisenhaus“, so Lars Friedrich vom Heimatverein.

Wer nun neugierig geworden ist, hat ab sofort die Möglichkeit das DISLIKE vor Ort zu betrachten und sich ein „neues“ Bild vom meist fotografierten Fachwerkhaus Hattingens zu machen.

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