Hattingen- Am Dienstag (15. September 2026) trafen sich die CDU-Frauen Hattingen zum offenen Vorstandsgespräch mit Silvia Kaniut, die lange beruflich im Ambulanten Hospizdienst Witten-Hattingen und Sprockhövel tätig war und dies auch heute noch ehrenamtlich macht. Sie berichtete von den ersten Gesprächen darüber, wie dringend in Hattingen ein Hospiz gebraucht wird. Vor mehr als 30 Jahren wurden diese Gespräche von Ella Spychalski geführt, heute ist es Dorothe Zehentmeier.
Auch wenn es bis heute kein Hospiz in Hattingen gebe, sei die Chance darauf noch nie so groß gewesen, wie heute. Immerhin hat Hattingen mehr als 50.0000Einwohner. Durch Unterstützung der hwg, dem Palliativ-medizinischen Dienst EN, der onkologischen Notfallversorgung und vor allem durch das Engagement des Ambulanten Hospiz-Dienstes Witten-Hattingen/Sprockhövel rückt diese Aussicht in die Nähe, auch wenn sicher noch viele Steine bis 2027 (dem eventuellen Start der neuen Wohnabteilung) aus dem Weg geräumt werden müssten, so Kanuit in ihrem Vortrag.
Und Silvia Kaniut macht Mut, vor dem Sterben keine Angst zu haben, sich mit der Tatsache der Vergänglichkeit auch schon mit den Kleinsten der Gesellschaft zu stellen. Dafür sucht sie weitere ehrenamtliche Mitstreiter*innen, das machte sie mit den vielen Broschüren deutlich, die die Arbeit vor Ort eindrücklich belegen, und die sie an die Interessierten verteilte. Außerdem lud sie ein zum 1. Hospiz- und Palliativ-Tag 2026 am 10. Oktober 2026 ab 9.30 h im Haus Theresia.


























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