AUSTAUSCH ÜBER WIRTSCHAFT AN ENNEPE UND RUHR

Neben Landrat Olaf Schade (SPD) und Jürgen Köder - nicht im Bild - nahmen auch Katja Kamlage (EN-Agentur) und Thorsten Coß (Geschäftsführer AVU Serviceplus) am Austausch mit Prof. Dr. Julia Frohne teil (Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis)

Schwelm- Eine hohe Dichte von Weltmarktführern unter den Unternehmen, der Schwerpunkt auf dem verarbeitenden und produzierenden Gewerbe sowie eine Vielzahl von erfolgreichen Projekten rund um Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft – dies waren drei der Kennzeichen für die Wirtschaft an Ennepe und Ruhr, die Prof. Dr. Julia Frohne bei ihrem Antrittsbesuch als neue Geschäftsführerin der Business Metropole Ruhr präsentiert wurden.

Landrat Olaf Schade (SPD) und Jürgen Köder, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr, begrüßten den Gast aus Essen am Standort der EN-Agentur in der Hattinger Grauzone.

Frohne hatte im August letzten Jahres die Nachfolge von Rasmus C. Beck übernommen. Die 52-jährige gilt als ausgewiesene Expertin für strategisches Management sowie Standortmarketing und verfügt über ausgezeichnete Kenntnisse der regionalen Strukturen im Ruhrgebiet. Sie ist die erste Frau an der Spitze der regionalen Wirtschaftsförderung Business Metropole Ruhr.

Im Gespräch mit Schade und Köder betonte sie: „Das gesamte Ruhrgebiet kann wieder eine Spitzenposition als Wirtschaftsstandort in Deutschland und Europa erobern. Damit das gelingt, müssen wir die Stärken unserer Region in Wirtschaft, Wissenschaft und Lebensqualität deutlicher herausstellen und international sichtbar machen.“

Darüber, wie dies gelingen kann, herrschte Einigkeit: Die Grundlage für Wachstum trotz Coronakrise und der Folgen des Krieges gegen die Ukraine seien kreative Konzepte für interkommunale Kooperationen, attraktive Flächen für Ansiedlungen, die Ansprache internationaler Investoren sowie die konsequente Ausrichtung an Wachstumsbranchen.

Schade sieht in der Wirtschaftsförderung Business Metropole Ruhr einen wichtigen Partner, um die dafür im Ennepe-Ruhr-Kreis im Zusammenspiel mit den Städten notwendigen Prozesse weiterzuverfolgen oder anzustoßen.

Als wichtigen ersten Schritt für die überregionale Zusammenarbeit erwähnte Schade die Aufnahme des Kreises in die RWP-Fördergebietskulisse. „Wer wie wir seit 2022 auf diese Fördergebietskarte zu finden ist, kann auch von zahlreichen weiteren Programmen profitieren“, betonte der Landrat. Damit verbunden seien neue Chancen, Standortnachteile bei Investitionen auszugleichen und Anreize zur Schaffung von Einkommen und Beschäftigung zu setzen.

Klare Erwartungshaltung: Mit den in Aussicht stehenden Förderungen sollte der Kreis für Investoren attraktiver werden und jungen, innovativen Unternehmen sowie kleinen und mittleren Unternehmen Entwicklungsmöglichkeiten bieten können.

„Mit anderen Worten“, so Köder, „Investitionen an Ennepe und Ruhr werden wahrscheinlicher, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen steigt und langfristig werden Arbeitsplätze geschaffen.“

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