WEIHNACHTSMARKTBÄNDCHEN WERDEN OFFENBAR ILLEGAL VERKAUFT

Gefundene Weihnachtsmarktbändchen (Foto: RuhrkanalNEWS)

Hattingen- Der Anwohner des Kirchplatzes kann es immer noch nicht fassen. Ihm wurden gestern (26. November 2021) in der Nähe des Bunkers „von einem gut gekleideten, älteren Herrn“ gleich mehrere der Weihnachtsmarktbändchen angeboten. Bei den Bändchen handelt es sich mindesten gut gemachte Fälschungen, möglicherweise aber auch um Originale. „Ich habe sie natürlich nicht gekauft“, sagt der Anwohner, dessen Name der Redaktion bekannt ist. „Aber ich ärgere mich, dass auf diese Weise die Schutzmaßnahmen für Weihnachtsmarktbesucher und Altstadtbewohner sabotiert werden.“ Und noch mehr ärgert er sich, dass er so perplex war, dass er gar nicht auf den Gedanken kam, sofort die Polizei zu rufen.

Dass es sich bei den angebotenen Weihnachtsmarktbändchen um Originale handelt könnte, ist auch deshalb wahrscheinlich, weil kurz darauf eine weitere Ungereimtheit bekannt wird. In der RuhrkanalNEWS-Redaktion erscheint eine Person und bringt sieben der Bändchen mit. Er habe sie auf dem Kirchplatz gefunden. Da die Bändchen nummeriert sind, sollte die Stadt feststellen können, an welche Person sie ursprünglich ausgegeben wurden.

Die RuhrkanalNEWS Redaktion wird Montag versuchen Stellungnahmen der Stadt und der Veranstalter zu beiden Vorkommnissen zu bekommen. Das ist bisher noch nicht gelungen.

Hier geht es zum RuhrkanalNEWS-Kommentar über den laxen Umgang mit den Bändchen.

2 Kommentare zu "WEIHNACHTSMARKTBÄNDCHEN WERDEN OFFENBAR ILLEGAL VERKAUFT"

  1. Bernd Loewe | 27. November 2021 um 23:14 |

    Zitat: „Die RuhrkanalNEWS Redaktion wird Montag versuchen Stellungnahmen der Stadt und der Veranstalter zu beiden Vorkommnissen zu bekommen. Das ist bisher noch nicht gelungen.“

    Wie auch immer das passieren konnte, es ist ein Skandal.Unzureichende Kontrollen und jetzt auch noch das, Betrug mit Bändchen, die jeder sich beschaffen kann. Aber die Maskenpflicht wird es richten?

  2. Th. Feider | 1. Dezember 2021 um 9:52 |

    Bändchen hin oder her, gefälscht oder nicht. Dem eigentlichen Übel wird nicht an den Kragen gegangen. Ich finde es unverantwortlich das Besucher aus Gegenden hier nach hattingen gekarrt werden oder auch Essen, wo noch höhere inzidenzen eigene Weihnachtsmärkte verbieten.und das sogenannte frei testen bringt doch nix. Bei einer Inkubationszeit von mindestens 10 Tagen, wird für viele das böse erwachen erst noch kommen.

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