Nebenbei bemerkt…
… geht mich das Ganze ja irgendwie nichts an. Aber ich geb’s ja zu: Im Laufe der Jahre hat sich doch ein wenig, manche meinen sogar mehr als nur ein wenig Hüftspeck an diesem meinem schön gerundeten Körper angesammelt. Warum, wieso – das sind Fragen, die uns hier im Moment nicht beschäftigen sollen.
Dafür umso mehr: Wie werde ich die Folgen eines langen und immer genussreichen Daseins wieder los? Und da haben wir den Salat. Das ist bekanntlich weniger leicht, als aus dem Vollen zu schöpfen.
Dennoch hochmotiviert folgt ein Versuch der Umsetzung durch sportliche Aktionen vorzugsweise per Fahrrad. Diese körperliche Offensive startet folgerichtig in einem Bekleidungsfachgeschäft für den sportlichen Pedaleur. Und schon die Ernüchterung: Offensichtlich nur mir erschien mein körperliches Problem geringer als der angesagten Modebranche. Es stellte sich nämlich heraus, dass mit der Größe XL das Ultimo der Schneiderzunft für den sportbestrebten Herrn erreicht ist!
Ja sollen denn nur männliche Hungerhaken schick auf dem Rad oder in edlen Sneakers wirken und unter anderem die Damenwelt betören dürfen? Und warum sollten solche Dürren überhaupt Sport treiben? Die haben’s doch gar nicht nötig bei ihrem Gerippe! Und wer will schon Sixpacks am Bauch, wo die im Kühlschrank doch viel besser aufgehoben sind!?
Bis ich jetzt weiß, wo ich ein figurbetonendes Sportdress in mir schmeichelnden 4XL herbekomme, kehre ich auf den Schreck erstmal ein in meinen Lieblingsgrill, gönne mir ein Menü Pommes Schranke mit extra Mayo, Currywurst und ein frisch Gezapftes, verrät hier Ihr und euer Schorsch auffem Kirchplatz.














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