Spatenstich für die „Horster Höfe“

Spatenstich Horster Höfe - Tim Insel, Bauherr - Thomas Stausberg, NRW.Bank - Felix Hinkelmann, Architekt - Jennifer Insel, Bauherrin - Melanie Witte-Lonsing, Bürgermeisterinn (SPD) (Foto: Holger Grosz, RuhrkanalNEWS)
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Manchmal braucht es nur einen Bagger, um allen zu zeigen: Jetzt passiert hier wirklich etwas.

Noch vor wenigen Tagen rollte das erste schwere Gerät auf das ehemalige Coca-Cola-Gelände in Welper. Für einige Anwohner kam das überraschend. Fast zwei Jahrzehnte lang lag das Grundstück sichtbar brach. Nun wurde die Baustelle so vorbereitet, dass sich die Gäste zum symbolischen ersten Spatenstich sicher auf dem Gelände bewegen konnten. Ein kleiner Sandkasten wartete auf die glänzenden Spaten, Getränkekisten standen bereit – nur die bestellten Schnittchen hatten sich offensichtlich verfahren. Moderator Dr. Peter-Christian Zinn nahm es mit Humor und sorgte gleich zu Beginn für die ersten Lacher.

Das Wetter hätte besser kaum sein können. Sonnenschein, gute Stimmung und vor allem das Gefühl, dass eine lange Geschichte nun endlich ein neues Kapitel bekommt. Wo viele Jahre nichts passierte, entstehen jetzt die „Horster Höfe“ – zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 16 öffentlich geförderten Wohnungen.

ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Dass ein privater Investor Sozialwohnungen baut, ist heute längst keine Selbstverständlichkeit. Umso größer war die Freude bei allen Beteiligten. Bürgermeisterin Melanie Witte-Lonsing, Vertreter der NRW.BANK, Planer, Architekten und Bauunternehmen waren sich einig: Bezahlbarer Wohnraum gehört zu den dringendsten Aufgaben unserer Zeit.

Jennifer und Tim Insel, die Bauherren, sehen das Projekt nicht nur als Investition in Immobilien, sondern als Investition in Menschen. Bis Herbst 2027 sollen hier moderne Wohnungen entstehen, die Familien, Alleinstehenden, Senioren und jungen Menschen ein bezahlbares Zuhause bieten. Obwohl das Ehepaar in Dortmund lebt und aus Wetter stammt, fiel die Entscheidung bewusst auf Hattingen. Die Stadt habe Charakter, Lebensqualität und Zukunft – Eigenschaften, die sie überzeugt hätten.

Bürgermeisterin Melanie Witte-Lonsing hob besonders hervor, dass hier kein neues Baugebiet auf der grünen Wiese entsteht. Stattdessen wird eine bereits versiegelte Industriefläche sinnvoll nachgenutzt. Genau diese Form der Innenentwicklung sei nachhaltige Stadtplanung: Bestehende Flächen werden neu belebt, ohne weitere Natur zu verbrauchen. Gleichzeitig bat sie die Anwohner um Verständnis für die kommenden Monate, denn Baustellen bedeuten zwangsläufig Lärm und Baustellenverkehr.

Spatenstich für die „Horster Höfe“ (Fotos: Holger Grosz, RuhrkanalNEWS)

Tatsächlich steckt genau darin ein wichtiger Gedanke. Hattingen spricht häufig über Klimaschutz und nachhaltige Stadtentwicklung. Solche Projekte zeigen, wie das praktisch aussehen kann. Anstatt weitere Freiflächen zu bebauen, werden ehemalige Gewerbeflächen wieder genutzt. Das schont Landschaft und Natur und gibt gleichzeitig einem lange ungenutzten Grundstück eine neue Aufgabe.

Dass die Wohnungen trotz hoher energetischer Standards bezahlbar bleiben können, liegt auch an der Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen. Thomas Stausberg von der NRW.BANK machte deutlich, dass Wohnungsbau heute ein Gemeinschaftsprojekt ist. Politik, Verwaltung, Förderbank, Architekten, Bauunternehmen und Investoren müssten an einem Strang ziehen, damit geförderter Wohnraum entstehen könne.

Architekt Felix Hinkelmann stellte die Planung vor. Die beiden baugleichen Häuser entstehen auf einem anspruchsvollen Hanggrundstück. Trotz der Höhenunterschiede werden sämtliche Wohnungen, Stellplätze und Wege barrierefrei erreichbar sein. Gleichzeitig erfüllen die Gebäude hohe Nachhaltigkeitsstandards und erhalten ein entsprechendes Qualitätssiegel. Ziel sei es, Wohnraum zu schaffen, der nicht nur heute modern ist, sondern auch in vielen Jahrzehnten noch den Anforderungen entspricht.

Mit dem ersten Spatenstich endet damit eine lange Zeit des Stillstands auf dem ehemaligen Coca-Cola-Gelände. Bis Herbst 2027 soll hier ein neuer Wohnort entstehen – mit bezahlbaren Wohnungen, einem gemeinsamen Innenhof und hoffentlich einer lebendigen Nachbarschaft. Genau das wünschen sich Bauherren, Stadt und Förderer gleichermaßen.

WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG

Kommentar hinterlassen zu "Spatenstich für die „Horster Höfe“"

Vielen Dank für die Registrierung bei ruhrkanalNEWS . Der erste Kommentar auf unserer Seite muss freigeschaltet werden. Wir bitten um Verständnis. Das ruhrkanalNEWS-Team