Ennepe-Ruhr-Kreis – Am gestrigen Sonntag (17. Mai 2026) wurde vor dem Schwelmer Kreishaus erstmals die Regenbogenfahne gehisst. Damit setzte die Kreisverwaltung ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Respekt, Toleranz und die Anerkennung unterschiedlicher Lebensweisen. Der Anstoß für die Aktion kam von Bürgerinnen und Bürgern des Kreises.
„Diese Anregung haben wir gerne aufgegriffen. Sie zeigt schließlich, wie wichtig vielen Menschen im Ennepe-Ruhr-Kreis die mit der Regenbogenfahne verbundenen Werte und ein entsprechender Umgang miteinander sind“, macht Landrat Jan-Christoph Schaberick deutlich. Zudem stehe auch die Kreisverwaltung selbstverständlich für ein respektvolles Miteinander und für eine offene Gesellschaft.
Gehisst wurde die Fahne am Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit. Das Datum erinnert an den 17. Mai 1990: An diesem Tag strich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel. Seit 2005 wird an diesem Tag weltweit für Akzeptanz, Gleichberechtigung und den Schutz vor Diskriminierung sensibilisiert.
Kreis setzt Zeichen für Vielfalt und Respekt
Erstmals wehte vor dem Schwelmer Kreishaus am Sonntag die Regenbogenflagge (Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis)



































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