PFADFINDERARBEIT TROTZ CORONA

Der Digitale Lagerfeuerabend der Pfadfinder (Foto: Lukas Hahne)

Hattingen- Für den Pfadfinderstamm Die Wennischen aus Hattingen-Niederwenigern hat die Corona-Krise die Pfadfinderarbeit eine neue Qualität bekommen.

Nachdem die die wöchentlichen Gruppenstunden bereits eingestellt wurden hat man sich jetzt entschieden, nun das Beste aus der Situation zu machen.

Man überlegte in der Zeit der Kontaktminimierung trotzdem als Pfadfinderinnen und Pfadfinder gemeinsam Zeit zu verbringen. Mit einer Online-Plattform, die zunächst erst eingerichtet werden musste, legte man für mehr als 150 Mitglieder des Pfadfinderstammes Benutzerzugänge an.

„Für unsere Leiterinnen und Leiter war es eine Herausforderung sich auf das digitale Angebot umzustellen, da die Gruppenstunden sonst immer persönlich stattgefunden haben. Zahlreiche Fragen wurden geklärt und in einem Arbeitskreis besprochen und aufbereitet, sodass nun alle Leiter*innen damit arbeiten können“, so der Organisator Lukas Hahne, der seine digitalen Erfahrungen mit einbrachte, und fügt weiter an „eine besonders große Herausforderungen war es, alle mit ihren technischen Möglichkeiten in die richtige Videobesprechung zu bekommen, oder wie sich bis zu 30 Personen in einem Videochat unterhalten können, sodass auch jeder zu Wort kommt.“

Mittlerweile ist alles eingespielt und es treffen sich alle Altersgruppen, also Wölflinge, Jungpfadfinder, Pfadfinder und Rover, in Form einer „digitalen Gruppenstunde. Ein „Digitaler Lagerfeuerabend“, wobei das digitale Feuer auf dem Bildschirm stundenlang knisterte, fand bereits statt.

Stillstand ist nutzlos

Das Angebot wird angenommen und weitere Aktionen sollen folgen. Der zweite digitale Lagerfeuerabend ist schon in Planung für die kommende Woche Dienstag. „Je nachdem wie lange die Situation anhält gibt es auch schon weitergehende Überlegungen für ein Digitales (Zelt-)Lager und Digitale Aktionstage/Thementage“, so Hahne.


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