PATEN PFLEGEN BEET AM BEBELPLATZ

Solveig Holste, Gudrun Schwarzer-Jourgens, Michael Jourgens (Foto: Stadt Hattingen)

Hattingen- Im Brunnen am Bebelplatz in Welper aus dem Jahr 1928 in Welper sprudelt kein Wasser mehr. Das Bauwerk inmitten der 20er und 30er Jahre-Häuser ist jetzt ein Blumenbeet, das von Gudrun Schwarzer-Jourgens und ihrem Mann Michael Jourgens gepflegt und gegossen wird, nachdem die Stadt Hattingen dort Wildblumen eingesät hat.

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Eine gelungene Kooperation mit Vorbildcharakter findet Solveig Holste, Leiterin des Fachbereiches Stadtbetriebe und Tiefbau. „Ich habe mich sehr über die Initiative gefreut. Wir als Stadt hatten nicht geplant, das Beet neu zu bepflanzen, weil wir im nächsten Jahr mit einer kompletten Umgestaltung des Bebelplatzes und der gegenüberliegenden Fläche an der Langen Horst beginnen möchten.“

Blumen am Bebelplatz (Foto: Stadt Hattingen)

Michael Jourgens kennt die Fläche noch aus Kindheitstagen. Er ist in Welper am Bebelplatz aufgewachsen, hat schöne Erinnerungen an den Ort und alte Fotos: „Früher standen hier Bänke und es gab ein schönes Wegenetz zum Spazieren. Ich freue mich darauf, wenn der Grünzug wieder attraktiv in Anlehnung an das historische Vorbild gestaltet wird. In der Übergangszeit haben wir vorgeschlagen, den brachliegenden Brunnen zu pflegen, wenn die Stadt sich um die Bepflanzung kümmert. Das hat prima geklappt.“

Blumen blühen im Brunnen

Das Brunnenbeet ist nicht nur optisch eine Aufwertung. Auch die Insekten freuen sich über die Blumenpracht. Hier hat die Stadt Hattingen 2023, wie an 14 weiteren Standorten, insgesamt 4.000 qm mit insektenfreudlichen Wildblumen umgestaltet. „Die Flächen werden im Laufe des Jahres weiter aufblühen und ihre ganze Farbpalette entfalten. Teilweise kommen dann noch Sonnenblumen hinzu, die aus dem Blütenmeer herausragen“, weiß Bernd Oberschulte, der bei der Stadt Fachmann für Grünflächengestaltung ist.