NOTUNTERKÜNFTE WERDEN BEREITGEHALTEN

Flüchtlingsunterkunft Talstraße (Archivbild: RuhrkanalNEWS)

Stadt soll Notunterkunft weiter bereithalten

Hattingen – Die Bezirksregierung Arnsberg teilt Kommunen im Regierungsbezirk in einem aktuellen Schreiben mit, dass die bereits akquirierten Notunterkünfte weiterhin in Anspruch genommen werden müssen. Trotz großer Bemühungen des Landes kurzfristig weitere Unterkünfte zu schaffen, seinen wegen der ansteigenden Flüchtlingszahlen keine anderen Kapazitäten verfügbar, heißt es. Für Hattingen bedeutet das konkret: Eine Notunterbringung, wie sie an der Talstraße besteht, wird ab jetzt für ein halbes Jahr benötigt.

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Bürgermeisterin Dr. Dagmar Goch:„ „Ursprünglich sind wir davon ausgegangen, dass wir die Notunterkunft nur für einige Wochen bereitstellen müssen. Durch die ansteigenden Flüchtlingszahlen hat sich die Situation leider weiter verschärft und ein Ende ist nicht in Sicht. Hattingen steht auch unter schwierigen Bedingungen zu seiner humanitären Verantwortung, Flüchtlingen Schutz und Zuflucht zu gewähren, sie vor der Obdachlosigkeit zu bewahren.“ Angesichts der neuen Faktenlage und der damit verbundenen Zeitschiene von einem halben Jahr, prüft die Verwaltung noch einmal alternative Standorte, um die Anwohner und Sporttreibenden so gering wie möglich zu beeinträchtigen.

Über eine positive Information aus dem Schreiben der Bezirksregierung freut sich der „kommissarische Kämmerer“ Frank Mielke: „“Es wurde dargelegt, dass das Land nicht nur externe Kosten für die Noteinrichtung übernimmt, sondern das darüber hinaus auch der Einsatz von städtischem Personal erstattet werden soll. Bei einer vollen Kostenenübernahme würde der städtische Haushalt durch die Schaffung von Notunterkünften nicht finanziell belastet.“ Die Details einer Kostenpauschale sollen kurzfristig geklärt werden, teilt die Behörde aus Arnsberg mit. Das Innenministerium und die Kommunalen Spitzenverbände würden derzeitig dazu Abstimmungsgespräche führen.

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