Hattingen – Ein arbeitsreicher Freitagmorgen (2. Oktober 2026) liegt hinter den Einsatzkräften der Hattinger Feuerwehr. Zwischen 5:44 Uhr und dem Vormittag rückten die hauptamtlichen Kräfte sowie mehrere Löschzüge zu unterschiedlichen Einsatzstellen im Stadtgebiet aus.
Der Einsatzmorgen begann um 5:44 Uhr in Elfringhausen. Dort waren aus einer Baumaschine Betriebsmittel ausgetreten. Die Einsatzkräfte streuten die ausgelaufenen Flüssigkeiten mit Bindemittel ab und nahmen es zur fachgerechten Entsorgung auf.
Noch während dieses Einsatzes ging um 6:21 Uhr die Meldung über eine Hitzeentwicklung an einem Elektrostapler im Lagerbereich eines Hattinger Supermarktes ein. Zunächst wurde hierzu der Löschzug Mitte alarmiert. Da die hauptamtlichen Einsatzkräfte ihren Einsatz in Elfringhausen zwischenzeitlich beenden konnten, übernahmen sie die weitere Einsatzbearbeitung.
Einsatzreicher Freitag für die Feuerwehr (Foto: Feuerwehr Hattingen)
Bei der Kontrolle des Elektrostaplers stellte sich heraus, dass es zu einer Überhitzung der verbauten Akkumulatoren gekommen war. Die dabei entstandene Wärme hatte bereits auf angrenzende Bauteile übertragen. Eine unmittelbare Gefährdung für Mitarbeitende oder die Räumlichkeiten bestand jedoch nicht. Die Verantwortlichen wurden aufgefordert, zur weiteren Schadenbehebung eine Fachfirma hinzuzuziehen.
Noch während die Einsatzkräfte an dieser Einsatzstelle gebunden waren, folgte die nächste Alarmierung um 06:35 Uhr. Im Rauendahl war in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses ein gasähnlicher Geruch wahrgenommen worden. Hierzu wurden weitere hauptamtliche Kräfte sowie der Löschzug Nord alarmiert. Auch Kräfte des Löschzuges Mitte wurden im weiteren Einsatzverlauf hinzugezogen.
Die betroffene Wohnung wurde durch die Feuerwehr kontrolliert und die Umluft mit Messgeräten überprüft. Es konnte eine Geruchsentwicklung festgestellt werden.
Nach der ersten Einschätzung stammte diese vermutlich aus dem Bereich der Elektroinstallation der Wohnung. Vorsorglich wurde daher die Stromversorgung der Wohnung abgeschaltet. Anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte die betroffenen Bereiche mit einer Wärmebildkamera.
Dabei zeigte sich ein erwärmter Bereich an einer Wand. Um die Ursache weiter eingrenzen zu können, wurde der entsprechende Wandbereich durch die Feuerwehr geöffnet. Ein Schadenereignis oder Hinweise auf einen Brand konnten dabei jedoch nicht festgestellt werden. Die Wohnung konnte anschließend wieder an die Mieterin übergeben werden. Diese wurde aufgefordert, den Hauseigentümer über die Feststellungen zu informieren und die Elektroinstallation fachgerecht überprüfen zu lassen.
Gegen 8:09 Uhr folgte schließlich ein weiterer Einsatz im Bereich des Kreiswaldwegs. Dort war ein Baum umgestürzt und hatte die Fahrbahn blockiert. Die hauptamtlichen Kräfte sowie der Löschzuges Elfringhausen beseitigten das Verkehrshindernis.




























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