LESE-LERNHELFER:INNEN ZIEHEN BILANZ

Die ehrenamtlichen Mentor-Lese-Lernhelfer:innen aus Sprockhövel. (Foto: Höffken)

Sprockhövel – Unter dem Dach des Lese-Mentor-Bundesverbandes e.V. engagieren sich auch im Sprockhöveler-Lese-Mentor-Ortsverein rund 35 ehrenamtliche Lesementoren:innen, um in Schulen zu gehen und Schüler:innen beim „Lesen-Lernen“ zu fördern. Je ein/e Lesementor:in trifft sich in der Regel einmal die Woche in den Schulräumen, um Kindern bei der Lese- und Persönlichkeitsförderung zu unterstützen.

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Mit dieser Unterstützung helfen die Mentoren und Mentorinnen Kinder und Jugendliche bei einem besseren Start ins Leben. Lesen als die Fähigkeit, Texte und Bilder erlesen zu können und zu verstehen, ist die Grundlage allen Lernens.

Es öffnet Kindern und Jugendlichen das Tor zur Welt. Sie lernen neue Sichtweisen kennen und bekommen Denkanstöße und entdecken fremde Welten. Sie entwickeln ihre Fantasie, Empathie und ihre Sprache. Wer lesen kann und die Bedeutung von gedruckten wie digitalen Texten erfasst, kann einen Schulabschluss machen, sich eine eigene Meinung bilden und sein Leben selbst in die Hand nehmen.

Am heutigen Mittwochnachmittag (19. Juni 2024), kurz vor Ende des Schuljahres, trafen sich die rund 35 ehrenamtlich Aktiven der Leselernhelfer:innen aus Sprockhövel im Foyer der Glückauf-Halle. Es galt Rückschau auf das zu Ende gehende Schuljahr zu halten, Erfahrungen auszutauschen und in einer Mitgliederversammlung Neuwahlen vorzunehmen.

85 Mitglieder hat der Lesementoren-Verein in Sprockhövel, Vorsitzende ist Monika Bahne, Vertreterin Christiane Crezelius.

55 Kinder profitieren von der Lese-Lern-Unterstützung in 6 Schulen

In den drei Sprockhöveler Grundschulen, in der Gesamtschule Haßlinghausen, in der Mathilde-Anneke-Schule und in der Förderschule Hiddinghausen werden die Lesementoren tätig. Rund 55 Kinder profitieren aktuell davon, dass ihnen die Mentoren helfen, richtig und sinnerfassend lesen zu lernen.

„Wir nehmen uns Zeit für das einzelne Kind und die Kinder wissen das sehr zu schätzen“, sagten die Ehrenamtlichen im Pressegespräch und betonen, dass der Verein unbedingt weitere ehrenamtliche Verstärkung braucht, da die Nachfrage aus den Schulen steigt.

Wenn ein Lehrer einer Schule bei einem Kind Förderungsbedarf erkennt, meldet er diesen Bedarf dem Verbindungslehrer, der sich wiederum mit dem Schul-Koordinator des Mentoren-Vereins in Verbindung setzt. Dann wird der Kontakt zwischen den Eltern des Kindes, dem Kind, dem Lehrer und dem Lese-Lern-Mentor hergestellt und Details für die Förderung abgesprochen.

Kindern helfen durch gemeinsames Lesen

Viele Kinder haben nachweislich Probleme mit dem Lesen und dem Textverständnis. Die Lesementoren greifen Fähigkeiten und Interessen der Schüler auf, sorgen für eine individuelle Leseförderung und schenken ihnen Zeit und Zuwendung. Diese Unterstützung ist notwendig und gern gesehen, weil es viele Familien nicht leisten können.

Aktuell, so die Lese-Lernhelfer, beklagen sich die Schulen, dass ihnen nach Corona vorher vorhandene Kapazitäten, Lerndefizite beim sinnerfassenden Lesen auszugleichen, gestrichen wurden. Daher wird die Unterstützung der Sprockhöveler Ehrenamtlichen des Lese-Mentor-Bundesverbandes e.V. gerne angenommen.

Wer sich bei dieser Aufgabe im Stadtgebiet von Sprockhövel noch einbringen will, kann sich bei Monika Bahne melden, per E-Mail oder über die Homepage der Lesehelfer:innen.