KREIS RUFT ZUR TEILNAHME AM STADTRADELN AUF

"Jeder Beitrag zählt": Landrat Olaf Schade (SPD) ist schon als Stadtradler registriert und hofft, dass sich noch viele Kreisbewohner anschließen (Foto: UvK / Ennepe-Ruhr-Kreis)

Ennepe-Ruhr-Kreis- Für den Klimaschutz in die Pedale treten: Der Ennepe-Ruhr-Kreis und fünf kreisangehörige Städte beteiligen sich gemeinsam an der bundesweiten Kampagne Stadtradeln des Klima-Bündnisses. Jeder, der im Kreisgebiet wohnt, arbeitet oder zur Schule geht, kann mitmachen und drei Wochen lang Fahrradkilometer sammeln. Anmeldungen sind bereits möglich.

„Der Startschuss für alle Stadtradler im Ennepe-Ruhr-Kreis fällt am 1. Mai. Ab dann zählt bis zum 21. Mai jeder auf dem Rad zurückgelegte Meter – egal ob beruflich oder privat, im Kreis oder außerhalb“, erklärt Dirk Vietmeier, Klimaschutzmanager des Kreises, die Regeln.

Wer mitmachen will, registriert sich auf der Stadtradeln-Homepage. Bei der Anmeldung muss jeder Stadtradler entweder einem Team beitreten oder selbst eines gründen. „Firmen, Vereine, Schulen, Familien – jede Gruppe aus mindestens zwei Personen kann als Team antreten. Das heißt aber nicht, dass die Teams gemeinsam radeln müssen“, so Vietmeier. Jeder Teilnehmer kann für sich selbst Strecke machen, die seinem Team und dem Kreis gutgeschrieben wird.

Landrat Olaf Schade (SPD) ist bereits registriert, ebenso wie rund 280 weitere Kreisbewohner. Mit seinem gerade gegründeten Team „Kreisverwaltung EN“ will Schade dem Klima zuliebe möglichst oft das Auto stehen lassen und auf das Rad umsteigen: „Fahrradfahren ist nicht nur klimafreundlich, es macht auch Spaß und ist gesund. Ich hoffe, dass wir bis Mai noch viele Teilnehmer gewinnen können.“ Dabei spricht er gezielt auch diejenigen an, die das Rad sonst selten nutzen. „Nicht jeder muss Hunderte Kilometer radeln. Auch kurze Strecken sind ein Gewinn, jeder Beitrag zählt.“

Die geradelten Kilometer werden auf der Stadtradeln-Homepage oder direkt in die Stadtradeln-App eingetragen. Wer die App nutzt, kann seine Radtouren alternativ aufzeichnen lassen, die zurückgelegten Distanzen werden dann automatisch gespeichert und dem eigenen Stadtradel-Konto gutgeschrieben. Sowohl in der App als auch online lässt sich während der drei Wochen jederzeit nachschauen, wie viele Fahrradkilometer man selbst gesammelt hat und wie das eigene Team und die eigene Kommune im Vergleich mit anderen Teams und Kommunen abschneiden.

Am Ende des Aktionszeitraumes steht fest, welche Teams im Ennepe-Ruhr-Kreis am fleißigsten in die Pedale getreten haben. Im Herbst, wenn alle anderen teilnehmenden Kommunen auch ihre drei Stadtradel-Wochen hinter sich haben, wird die Kommune mit den meisten Kilometern ausgezeichnet.

„Egal, wer am Ende vorne liegt: Klar ist, dass das Klima gewinnt. Und dadurch letztlich jeder von uns“, fasst Klimaschutzmanager Vietmeier zusammen. Dieser Gewinn wird durch das Klima-Bündnis mit einer fortlaufenden Anzeige der CO2-Vermeidung verbildlicht. Darauf ist zu sehen, wie viel klimaschädliches CO2 dadurch vermieden werden konnte, dass die Strecken mit dem Fahrrad statt dem Auto zurückgelegt wurden. 

Alle Informationen rund ums Stadtradeln finden sich auf der Homepage der Inititative. Wer darüber hinaus Fragen hat, kann sich an die Ansprechpartner in den teilnehmenden Städten oder Dirk Vietmeier wenden, telefonisch unter 02336 93-2927 oder per E-Mail.

Stadtradeln im Ennepe-Ruhr-Kreis

Der Ennepe-Ruhr-Kreis beteiligt sich in diesem Jahr erstmals am Stadtradel-Wettbewerb und hat auch die Anmeldung für die kreisangehörigen Städte Witten, Wetter, Hattingen, Sprockhövel und Herdecke übernommen. Dank der Mitgliedschaft des Kreises im Zukunftsnetz Mobilität NRW fallen die Stadtradel-Teilnahmegebühren für Kreis und Städte deutlich geringer aus. Wer sich als Teilnehmer einer der fünf Städte registriert, sammelt sowohl für die jeweilige Stadt als auch für den Kreis Fahrradkilometer.

%d Bloggern gefällt das: