KATZENSCHUTZ HATTINGEN BITTET UM UNTERSTÜTZUNG

Katze Greta hat es sehr gut beim Katzenschutz Hattingen e.V. (Foto: Höffken)

Hattingen – RuhrkanalNews war zu Gast beim Katzenschutz Hattingen e.V, der aktuell aufgrund vieler zu betreuender Katzen, hoher Futterkosten und enormer Tierarztkosten finanziell auf weitere Hilfe angewiesen ist.

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Der gemeinnützige Verein „Katzenschutz Hattingen e. V.“ wurde am 14. September 1979 als „Cat-Sitter-Club“ mit dem Ziel gegründet, Katzenbetreuung auf Gegenseitigkeit bei Urlaub, Krankheit usw. durchzuführen. Viele Menschen verstanden damals allerdings unter dem Begriff „Catsitting“ eine Anlaufstelle für herrenlose Katzen, sodass der Verein fast täglich mutterlose Katzenbabys, hochtragende Katzen und kranke ausgemergelte, ausgesetzte Katzen gebracht bekam und die Menge der zu betreuenden Katzen kaum bewältigen konnte.

1988 wurde der Cat-Sitter-Club Hattingen als Katzenschutz Hattingen e. V. mit Gemeinnützigkeit beim Amtsgericht Hattingen eingetragen. 

„In den über 40 Jahren unserer Katzenschutzarbeit haben wir ca. 20.000 Katzen aufgenommen, versorgt und weitervermittelt. Es wurden über den Katzenschutz Hattingen über 10.000 Katzen kastriert. Bisher wurden über 70.000 Euro für Tierarztkosten aufgebracht“, schilderte heute die Vereinsvorsitzende Sylvia Becker im Pressegespräch und ergänzt, „die Futterkosten sind gigantisch und die Tierarztkosten enorm gestiegen“.

Toni und Carlo wollten direkt mit dem Reporter von ruhrkanalNEWS im Katzenhaus spielen. (Foto: Höffken)

Ihr Verein finanziert sich durch Spenden und Beiträge der rund 140 Mitglieder. Der derzeitige Jahresbeitrag beträgt jährlich 25 Euro, die einmalige Aufnahmegebühr 5 Euro.

Rund 20 Katzen in Katzenhäusern

23 ehrenamtlich Aktive betreuen liebevoll die aktuell rund 20 Katzen in den Katzenhäusern und versorgen die außenliegenden Futterstellen für freilebende Katzen in Holthausen, an der Isenbergstraße, an der Bahnhofstraße und im Bereich des Vogelsberg.

Die vom Verein aufgenommen Katzen werden entwurmt, geimpft und gegen verschiedene Parasiten behandelt. Dabei ist die Nachfrage steigend. „Manche Katzenhalter fühlen sich aktuell finanziell überfordert und wollen jetzt ihre Katzen abgeben“, sagte die Vereinsvorsitzende. Sie erhält diesbezüglich selbst Anrufe aus anderen Ruhrgebietsstädten, weil viele Tierheime und Katzenschutz-Vereine keine weiteren Katzen aufnehmen können. Manche Katzen, die der Hattinger Katzenschutz erhält, sind in einem erbärmlichen Zustand, abgemagert, voller Flöhe und voller Zecken. Die dann erforderliche Behandlung ist kostenintensiv.

Bevor „aufgepäppelte“ Katzen dann vermittelt und abgegeben werden, überzeugen sich die Aktiven des Katzenschutz-Vereins davon, dass die Tiere auch in ihrem neuen Zuhause gut untergebracht sind.

Wegen der Vielzahl der Katzen und der enormen Kosten bittet der Katzenschutz Hattingen e. V. um finanzielle Unterstützung und nimmt auch Futterspenden gerne entgegen. Auch wer Katzen verantwortungsvoll und artgerecht übernehmen möchte, kann sich gerne melden.

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