INTENSIVBETTEN IM KREIS ZUM GROSSEN TEIL BELEGT

Beatmungsplatz auf Intensivstation (Symbolbild: RuhrkanalNEWS)

Ennepe-Ruhr-Kreis- Seitdem die Infektionen mit Mutationen des Corona-Virus zunehmen, häufen sich auch Verläufe mit schweren Symptomen. Das führt dazu, dass mehr Menschen aufgrund der Krankheit ins Krankenhaus müssen, um dort behandelt werden zu können. Oft ist der Krankheitsverlauf so schwer, dass die Patienten auf die Intensivstationen verlegt werden. Auch die Zahl der Intensivpatienten die beatmet werden müssen, ist mit der Verbreitung der Virusmutationen gestiegen. Das ist ein bundesweiter Trend vor dem die Intensivmediziner seit längerem warnen, er ist auch im Ennepe-Ruhr-Kreis feststellbar.

Die Intensivmediziner warnen, vor drohenden Engpässen , wenn immer mehr Menschen beatmet werden müssen. Das würde zu Situationen führen, in denen die Mediziner abwägen müssen, welche Patienten die höchste Überlebenschance haben und danach entscheiden wer beatmet wird. Ein Vorgang der von Fachleuten als Triage bezeichnet wird. Dieser drohende Notstand ist einer der Gründe für die aktuellen Corona-Beschränkungen. So soll erreicht werden, dass die Infektionskurve abflacht und alle Menschen die nötige medizinische Behandlung bekommen können. Zur Zeit ist das im Ennepe-Ruhr-Kreis der Fall. Nach Auskunft des Kreises waren gestern (Mittwoch, 21. April 2021) von 119 Intensivbetten noch 22 frei. Im gibt es 87 Intensivbetten an denen Menschen beatmet werden können, von denen waren nur noch 9 frei. Auf den Intensivstationen wurden 16 Betten von Corona-Erkrankten benötigt, von denen 12 beatmet wurden.

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