„Ihr seid nicht allein“: Hattingen trauert, erinnert und steht geschlossen zusammen nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin

Hattingen trauert (Foto: RuhrkanalNEWS)
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Hattingen – Am heutigen Montagabend (27. Juli 2026) versammelten sich rund 150 Menschen vor dem Hattinger Rathaus zu einer Mahnwache im Gedenken an das Attentat auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin. Ugur Ince eröffnete die Mahnwache, begrüßte die Anwesenden, ordnete den Anlass ein und rief zu einem respektvollen gemeinsamen Gedenken auf.

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In seiner bewegenden Rede zeigte sich der Mitorganisator des CSD-Hattingen tief erschüttert über die Ereignisse in Berlin und betonte, wie unvorstellbar es sei, dass auf einen friedlichen CSD ein solcher Anschlag folge. Er rückte bewusst die Opfer und ihre Angehörigen in den Mittelpunkt und sprach ihnen Mitgefühl und Solidarität aus. Zugleich machte er deutlich, dass ein Angriff auf einen CSD immer auch ein Angriff auf die offene Gesellschaft und demokratische Grundwerte sei. Ince rief dazu auf, Hass und Gewalt entschieden entgegenzutreten, ohne sich einschüchtern zu lassen. Sichtbarkeit, Zusammenhalt und Menschlichkeit müssten die klare Antwort bleiben. Gleichzeitig unterstrich er die Verantwortung, künftige Veranstaltungen bestmöglich zu schützen, und kündigte an, Sicherheitskonzepte weiter zu stärken. Trotz aller Trauer war seine Botschaft von Hoffnung getragen: Die Gesellschaft dürfe sich nicht spalten lassen, sondern müsse gemeinsam für Vielfalt, Freiheit und ein angstfreies Miteinander einstehen.

Im Anschluss folgten weitere Redebeiträge, die die Bedeutung von Solidarität, Zusammenhalt und dem Schutz queeren Lebens in den Mittelpunkt stellten. Neben Ugur Ince sprachen Bürgermeisterin Melanie Witte-Lonsing (SPD), Lex, Lisa Römer sowie Jessica Gräfling zu den Teilnehmenden.

Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ließen es sich nicht nehmen, zum Rathaus zu kommen (Fotos: RuhrkanalNEWS)

Ein zentraler Moment der Mahnwache war das gemeinsame Gedenken an die Opfer des Attentats. In einer Schweigeminute gedachten die Anwesenden der Betroffenen. Danach bestand die Möglichkeit, Kerzen zu entzünden und Blumen niederzulegen. In ruhiger Atmosphäre, begleitet von leiser Hintergrundmusik, nutzten viele Teilnehmende diese Gelegenheit.

Im Anschluss wurden vor dem Rathaus weitere Blumen und Kerzen niedergelegt, die das stille Gedenken und die anhaltende Anteilnahme sichtbar machten.

Im weiteren Verlauf wurde ein offenes Mikrofon angeboten, bei dem Teilnehmende eigene Worte des Mitgefühls, der Solidarität und des Gedenkens teilen konnten. Dabei wurde ausdrücklich auf einen respektvollen Umgang, den Verzicht auf Schuldzuweisungen sowie parteipolitische Äußerungen hingewiesen.

Die Mahnwache setzte ein deutliches Zeichen für Zusammenhalt, Mitgefühl und gegen Gewalt, nicht nur in Hattingen.

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3 Kommentare zu "„Ihr seid nicht allein“: Hattingen trauert, erinnert und steht geschlossen zusammen nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin"

  1. Den Opfern des feigen Anschlages Respekt zu zollen ist eine Frage des Anstandes. Eine andere Frage ist die, ob man in Hattingen überhaupt einen CSD benötigt. Eindeutig nein. Die Nachbarstädte haben schon einen ( z.B. Düsseldorf), wozu muss da Hattingen noch hinterher laufen? Dauerstudent Herr Ince sucht hier offenbar ein weiteres Betätigungsfeld für seine Ambitionen innerhalb der SPD Hattingens. Politische Verantwortlichkeit wurde bei der Veranstaltung ausdrücklich ausgespart. Es wäre wichtig zu sagen, dass hier politischer Islamismus eindeutig am Werke war. Wie schon in Solingen und bei anderen Veranstaltungen. SPD und Grüne schauen angestrengt weg.

  2. immanuel kant | 30. Juli 2026 um 7:08 | Antworten

    Fazit: Realität leugnen. Wann wurde eigentlich den anderen vielen Opfern islamistische Gewalt gedacht?

    [Hattest du eine Gedenkveranstaltung organisiert? Die ist uns dann durchgegangen.Tut uns leid. (FS)]

  3. Hey, wo ist der Klaus abgeblieben?

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