HEIMATVEREIN MIT INFOS ZU JÜDISCHEN BESITZERN DES BÜGELEISENHAUSES

Bügeleisenhaus am Haldenplatz 1 (Foto: Stadt Hattingen)

Hattingen- Pünktlich zum 9. November, dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, stellt der Heimatverein Hattingen/Ruhr auf seiner Internetseite mehrsprachige Informationen zur Familie Cahn zur Verfügung. Selma Cahn, die letzte jüdische Eigentümerin des Bügeleisenhauses, wurde 1941 nach Riga deportiert und dort ermordet. „Auch ihr Bruder Carl sowie die Schwestern Rosalie und Bertha wurden von den Nationalsozialisten ermordet – in Zamość, Auschwitz und Sobibor“, so Lars Friedrich, Vorsitzender des Heimatvereins Hattingen.   

Selma Cahn (Foto: Heimatverein)

Auf der Seite des Heimatvereins sowie der Seite des Bügeleisenhauses stehen ab dem 9. November 2020 eine Kurzfassung der jüdischen Geschichte Hattingens, die Geschichte des Bügeleisenhauses und die der Familie Cahn als Download in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch, Arabisch, Türkisch und Ivrit, dem modernen Hebräisch, zur Verfügung. Friedrich: „Und ab dem kommenden Museumsjahr können sich Besucher unserer Dauerausstellung zur Familie Cahn diese Informationen als auch Broschüre mitnehmen.“ Realisiert werden konnte das Projekt durch eine Förderung durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“.

1 Kommentar zu "HEIMATVEREIN MIT INFOS ZU JÜDISCHEN BESITZERN DES BÜGELEISENHAUSES"

  1. Gibt es einen Jahreskalender mit alten Hattinger-Bildern?

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