HATTINGER UNTERNEHMEN TROTZEN DER CORONA-KRISE: HOTEL „RUHR INN“

Christian Hoyer vom Hotel Ruhr Inn im Gespräch mit RuhrkanalNEWS (Foto: RuhrkanalNEWS)

Hattingen- Es ist ruhig im „Ruhr Inn“, zu ruhig für ein neues, modernes Hotel. An der Rezeption sitzt Christian Hoyer. Wenn das Telefon klingelt, ist es zur Zeit keine Buchung, sondern immer eine Stornierung. Dabei war das „Ruhr Inn“ für März eigentlich überdurchschnittlich gut ausgebucht. Doch seitdem die Vorschriften zum Corona-Schutz in Nordrhein-Westfalen und Hattingen verschärft wurden, bleiben die Touristen aus. Lediglich ein Zimmer ist heute belegt, ein Handwerker auf Montage ist hier einquartiert.

Christian Hoyer, Hotel Ruhr Inn, im Gespräch mit RuhrkanalNEWS

Eigentlich sollte im März ganz offiziell der neue Wellness-Bereich mit Sauna, Whirlpool und Salzgrotte eröffnet werden. Theoretisch könnte die Salzgrotte weiterhin genutzt werden, der Saunabetrieb ist wegen der Corona-Vorschriften untersagt. Doch eine Teilöffnung der Wohlfühoase wäre unwirtschaftlich, außerdem ist den Betreibern das Infektionsrisiko zu hoch. „Der Wellness-Bereich ist nicht nur für unsere Hotelgäste gedacht. Wir bieten allen Hattingerinnen und Hattingern an, hier eine gute Zeit zu verbringen“, sagt Christian Hoyer. „Sobald wir wieder normal arbeiten dürfen, stehen allen die Türen zum „Ruhr Inn“ Wellness-Bereich wieder offen.“

Auch wenn momentan nicht klar ist, wie die „Ruhr Inn“ Betreiber die finanziellen Einbußen durch die Pandemie überstehen können, bleibt Christian Hoyer optimistisch. Bis Ende April können die laufenden Kosten, unter anderem die gehälter der Angestellten, ohne Einnahmen finanziert werden, falls es länger dauert, muss ein Kredit her. Wenn der Rettungsschirm für Unternehmen greift, würde das dem Hotelier helfen. Doch bisher ist nicht genau klar, zu welchen Bedingungen die Hilfe im konkreten Fall gewährt wird. „Aber wir haben in das „Ruhr Inn“ unser Herzblut investiert, haben das Gebäude modernisiert und den Wellnessbereich aufwendig gestaltet, um unseren Gästen eine angenehme Zeit bieten zu können. Natürlich gehen wir davon aus, dass wir nach der Corona-Krise weitermachen können“, ist sich Christian Hoyer sicher. Vor allem weil die beiden Tagungsräume bisher gut angenommen wurden und auch Hochzeitsgesellschaften das Hotel an der Eickener Straße immer öfter als angenehmen Ort zum Feiern entdeckt hatten. „Das wird in wenigen Wochen hoffentlich wieder der Fall sein“, blickt Christian Hoyer immer noch optimistisch in die Zukunft.

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