Hattingen trauert um engagierte Ehrenamtlerin Inge Berger

2018 erhielt Inge Berger den "Hattinger Löwen" für ihre Lebensleistung (Foto: Holger Grosz)

Hattingen – Hattingen trauert um Inge Berger. Die langjährige Ehrenamtlerin und Preisträgerin des „Hattinger Löwen“ Inge Berger ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Berger war über viele Jahre hinweg eine prägende Persönlichkeit in der Hattinger Flüchtlingsarbeit und hat sich mit großem Herz und unermüdlichem Engagement für Menschen in schwierigen Lebenssituationen eingesetzt.

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Auch mit der von ihr gegründeten Initiative ‚Kick – Hattinger im Unruhestand‘ hat sie bleibende Spuren hinterlassen. Mit großem Organisationstalent, viel Humor und beeindruckender Ausdauer brachte sie Menschen zusammen, motivierte andere zum Mitmachen und sorgte dafür, dass Hilfe dort ankam, wo sie wirklich gebraucht wurde.

Ihr Einsatz war nicht nur von Mitgefühl, sondern auch von einer streitbaren Tatkraft geprägt. Wer Inge Berger kannte, erinnert sich an ihre quirlige Art, an ihre klaren Worte und an ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, wenn andere noch zögerten.

Für ihre Lebensleistung und ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement wurde sie 2018 vom Lions Club Hattingen mit dem „Hattinger Löwen“ ausgezeichnet. In der Laudatio sagte der damalige Lions-Vizepräsident Pfarrer Dr. Udo Polenske: „Mit dem Hattinger Löwen möchten wir die Lebensleistung von Inge Berger würdigen.“ Dieser Satz bringt auf den Punkt, was viele Hattingerinnen und Hattinger mit ihrem Namen verbinden.

Viele Hattingerinnen und Hattinger verlieren mit Inge Berger eine Frau, die nicht nur tatkräftig, sondern auch menschlich ein Vorbild war. Ihr Name steht für gelebte Solidarität und den festen Glauben, dass jeder Mensch Würde und Unterstützung verdient.

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2 Kommentare zu "Hattingen trauert um engagierte Ehrenamtlerin Inge Berger"

  1. Roland Römer | 9. April 2026 um 16:48 | Antworten

    Der Tod von Inge Berger macht mich tief betroffen. Ich habe sie in den späten 80er Jahren kennengelernt. Sie arbeitete damals mit mir zusammen bei der Westfälischen Rundschau in Schwelm. Als engagierte Journalistin war sie mir seit dem nicht nur ein berufliches Vorbild. In unserer Heimatstadt Hattingen führte uns das Leben wieder zusammen. Teilweise war sie mir Ratgeberin in redaktionellen Fragen und gerne habe ich später ihr Angebot angenommen, ab und zu bei ihrem Zeitungsprojekt „Wir“ aus meiner inzwischen größer gewordenen Erfahrung als Zeitungredakteur über meinen beruflichen Alltag zu referieren. Später dann trafen wir uns immer wieder bei Aktivitäten von „Kick“, die ich gerne zu publizieren half. Beim Gedenken an Inge Berger wird sicher nicht nur mir bewusst, welche große Lücke sie im (Zusammen-)Leben unser Stadt Hattingen hinterlässt!

  2. Letzte Woche am 31.3. war Inge Berger noch in unserem Gesprächskreis zu einem Thema, das sie selbst vorgeschlagen hatte: Wie fühlst Du Dich in Zeiten wie diesen? Obwohl sie bereits länger krank war, wenn es ihr irgendwie einigermaßen ging, dann war sie dabei. Wir kennen sie wie ganz Hattingen sie kennt: Produktiv, diskussionsfreudig, pointiert und eine Frau der direkten Worte. Sie hat so manche Diskussion mächtig belebt. Ihr „kick“ war viele Jahre eine bereichernde Anlaufstelle für Senior*innen und dass wir unsere Initiative „Ein KICK für Hattingen“ genannt haben, das hat sie besonders gefreut und unterstützt. Ein langes produktives und erfülltes Leben ist zu Ende gegangen.

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