WENIG TEILNEHMENDE BEIM ABSCHLUSS-WORKSHOP FUSSVERKEHRS-CHECK

Nur wenige Bürgerinnen und Bürger kamen zum Abschluss-Workshop Fußverkehrs-Check. (Foto: Höffken)

Sprockhövel – Heute (17. Oktober 2022) fand im Forum der Schule Börgersbruch der Abschlussworkshop-Fußverkehrs-Check des Planungsbüros VIA aus Köln statt. Dabei wurden zahlreiche Verbesserungsvorschläge vorgestellt, die den Fußverkehr in Sprockhövel sicherer und attraktiver machen könnten.

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Beim landesweiten Wettbewerb um einen Fußverkehrs-Check wurde die Stadt Sprockhövel vom nordrhein-westfälischen Verkehrsministerium und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW für eine Teilnahme ausgewählt.

Bei den Checks handelt es sich um ein partizipatives Angebot zur Förderung und Stärkung des Fußverkehrs. In Zusammenarbeit mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern nahmen die Mitarbeiter:innen des Planungsbüros VIA die Situation im Fußverkehr in den Blick, um gemeinsam Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten.

Das Team des VIA-Planungsbüros hatte die Empfehlungen und Ergebnisse übersichtlich zusammengestellt. (Foto: Höffken)

Beteiligten sich bei der Begehung der Hauptstraße in Niedersprockhövel am 23. August 2022 noch 29 Teilnehmende, am 30. August 2022 in Haßlinghausen ebenfalls 30 Interessierte, kamen zum heutigen Abschluss-Workshop gerade mal 18 Zuhörende. Zieht man von dieser Zahl die anwesenden Poltiker, Auswärtige und Pressevertreter ab, folgten etwas über 10 Zuhörende den Ausführungen der Projektmitarbeiter des externen Planungsbüros aus Köln beim Abschluss-Workshop.

Bürgermeisterin Sabine Noll erwähnte bei ihrer Begrüßung, dass das Thema Fußverkehr wichtig ist und nicht vernachlässigt werden darf, gleichzeitig aber die Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer bei den zu planenden Maßnahmen nicht verloren geht. Zu dem Workshop waren neben einigen Ratsvertretern auch alle drei Bürgermeister-Vertreter:innen anwesend.

In zwei Gesprächsrunden wurden nach der Vorstellung der Ergenisse diese nochmals diskutiert. (Foto: Höffken)

Und dann stellten die externen Projektmitarbeiterinnen die Ergebnisse vor, es ging um die Verbesserung der Sicherheit für die Fußgänger:innen auf den untersuchten Straßen und Plätzen in Niedersprockhövel und in Haßlinghausen. Die Verbesserung der Bewegungsfreiheit der Fußgänger:innen und die Attraktivität der Haupt-Innenstadtstraßen in den beiden Ortsteilen wurden anhand zahlreicher Vorschläge und Beispiele aus anderen Städten thematisiert – fast wie bei einem Fortbildungseminar für Stadtplaner, denn viele der aufgezeigten Vorschläge sollten schon längst selbstverständlich sein und auch bei der örtlichen Planung Berücksichtigung finden.

Manche Gefahrensituationen für Fußgänger:innen wurden aufgezeigt, Temposünder beim Befahren der 20-Zone im Bereich des Busbahnhofes, Linksabbieger bei der Ausfahrt von Rewe in Niedersprockhövel, Linksabbieger bei der Ausfahrt von der Beisenbruchstraße. All das ist längst bekannt, wird bisher aufgrund von Personalmangel aber nicht bzw. nicht ausreichend kontrolliert.

Auch bei der Schulwegsicherheit hörten sich viele Vorschläge des externen Planungsbüros vielversprechend an, die Umsetzung bleibt abzuwarten.

Um nicht nur ein Einkaufserlebnis zu bieten, zeigten die externen Planer zahlreiche Optionen auf, eine Steigerung der Attraktivität auf der Hauptstraße in Niedersprockhövel und der Mittelstraße in Haßlinghausen zu erzielen. Neue zusätzliche Begegnungsräume, weitere Begrünung und Spielmöglichkeiten auf dem Straßenpflaster sowie neugestaltete Sitzgelegenheiten sollen dabei helfen. Die heute schon zu knapp empfundene Anzahl der PKW-Stellplätze auf diesen Straßen sowie die vorhandenen städtischen Personalkapazitäten, auch eventuell zusätzliches Grün dauerhaft zu pflegen, wurde nicht thematisiert.

Das Team des externen Planungsbüros wird die gewonnenen Erkenntnisse jetzt auch noch dem entsprechenden städtischen Ausschuss vorstellen.

Berücksichtigt man die geringe Teilnahme und die nur geringe Befragung der Bürgerinnen und Bürger bei diesem Fußverkehr-Check im Vergleich zu der Gesamtanzahl der Einwohner:innen, wurden doch im Ergebnis zahlreiche Verbesserungen aufgezeigt, die bei Umsetzung ein Leben und Wohnen in Sprockhövel noch attraktiver macht.

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