Hattingen – Ein ausgelöster Heimrauchmelde und eine gemeldete hilflose Person hinter verschlossener Wohnungstür haben die Feuerwehr Hattingen am heutigen Mittwoch (1. Juli 2026) beschäftigt.
Der erste Alarm erreichte die Einsatzkräfte um 12:27 Uhr. Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Käthe-Kollwitz-Straße hatten den Warnton eines Heimrauchmelders wahrgenommen. Gleichzeitig war Rauch aus der betroffenen Wohnung sichtbar, sodass sie umgehend den Notruf wählten.
Alarmiert wurden die hauptamtlichen Kräfte, der Löschzug Nord sowie die Schutzzielergänzungseinheiten. Beim Eintreffen wurden die Einsatzkräfte bereits von den Bewohnern vor dem Gebäude erwartet und in die Lage eingewiesen. Ein Trupp verschaffte sich unter Atemschutz Zugang zur Wohnung. Dort stellte sich heraus, dass ein Gegenstand auf dem Herd in Brand geraten war, das Feuer jedoch bereits selbstständig erloschen war. Die Feuerwehr entfernte die Brandreste, schaltete die Wohnung vorsorglich stromlos und belüftete die Räume mit einem Hochleistungslüfter. Anschließend konnte die Wohnung wieder an ihre Bewohner übergeben werden.
Fotos: Feuerwehr Hattingen
Während laufenden Suchmaßnahmen bei einem Einsatz an der Ruhr wurde eine hilflose Person hinter einer verschlossenen Wohnungstür in Holthausen gemeldet. Die Kräfte des Löschzuges Nord übernahmen diesen Paralleleinsatz. Vor Ort öffnete der Bewohner nach mehrmaligem Klopfen selbstständig die Tür. Im Gespräch mit den Einsatzkräften stellte sich schnell heraus, dass keine medizinische oder sonstige Notlage vorlag. Der Einsatz konnte daher ohne weitere Maßnahmen beendet werden.
Die heutigen drei Einsätze zeigen einmal mehr die große Bandbreite der Aufgaben der Feuerwehr – vom klassischen Brandeinsatz über die Wasserrettung bis hin zur Hilfeleistung. Während der ausgelöste Heimrauchmelder vermutlich größeren Schaden verhindert hat, bestätigte sich glücklicherweise weder der Verdacht einer vermissten Person in der Ruhr noch die gemeldete Notlage in Holthausen.




























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